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'Dschungelcamp' - Julian Stöckel und der Herpes-Horror

Der Designer wird von fiesen Bläschen geplagt

Während einige im "Dschungelcamp" sich mit wildem Getier oder mit ihren Mitbewohnern auseinandersetzen, hat Julian Stöckel, 26, ganz andere Sorgen. Ihn beunruhigt im Moment nämlich nur eins - sein Herpes und von wem er den hat.

Für den sonst so verwöhnten Designer aus Berlin ist der australische Urwald die reinste Tortur. Denn während er in Deutschland sicher etliche Pflege- und Kosmetikprodukte verwendet, muss er sich im Busch aufs Nötigste beschränken und kassiert dafür auch gleich die Quittung.

Denn auf seiner Oberlippe kribbelt es gewaltig, und langsam aber sicher machen sich Herpesbläschen bemerkbar. Zuviel des Guten. "Oh Gott, jetzt zerfalle ich - innerlich und äußerlich. Meli, haben wir geknutscht, und ich weiß es nicht mehr?", fragt er hysterisch nach. "Nee, von mir kann es nicht sein", so die Blondine.

Aufgebracht stolziert er dann ins Dschungeltelefon und brüllt: "Hilfe! Ich krieg' Herpes oder die Pest oder die Cholera. Wenn das nicht weggeht, gehe ich aus dem Dschungel, sofort! Mein Gesicht zerfällt, ich muss zu einer Ayurveda-Kur."

Doch selbst die gut gemeinten Ratschläge des Mediziners Marco Angelini, 29, gehen ihm auf die Nerven. "So eine Schrott-Ärztin. Wer hat die hier rein gelassen, diese österreichische Wurst...", gibt sich der Stöckel ratlos und bekommt von dem Österreicher dafür prompt einige Schläge verpasst.

Ob und wann das Herpes-Fieber im Dschungel ausbricht, ist zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar - man muss und darf mit allem rechnen.