Aus für Joey Heindle bei DSDS

In der sechsten Mottoshow krächzte er sich raus

Für DSDS-Publikumsliebling Joey Heindle ist der Traum vom Superstar ausgeträumt. Der 18-Jährige, der zuletzt wegen seines schlechten Gesangs heftig kritisiert wurde, flog bei "Deutschland sucht den Superstar" raus.

Jetzt also doch: Obwohl die Zuschauer trotz grottiger Stimme immer zu ihm gehalten hatten, war in der sechsten Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar" Schluss für Joey Heindle. Für den Münchener "DSDS"-Sänger hat es sich ausgekrächzt. 

Unter dem Motto „Unplugged – Nackte Tatsachen gegen Power Songs“ performten die Kandidaten jeweils einen Unplugged-Song, bei dem sie nur von Gitarren beziehungsweise am Klavier begleitet wurden, und eine fetzige Rock-Nummer.

Zuletzt war Dieter Bohlen sichtlich genervt davon, dass Joey trotz musikalischer Griffe ins Klo immer wieder von seinen Fans weitergewählt wurde - und auch diesmal war sich der Juror sicher: „Es ist relativ egal, die Leute rufen sowieso für dich an.“

Aber der "Poptitan" wurde in der sechsten Mottoshow eines Besseren belehrt. Joeys Krächz-Versionen von "Grenade" und "Behind Blue Eyes" haben offenbar auch den Fans nicht genug gefallen. Weil nicht genügend Zuschauer für Joey zum Hörer griffen, schaffte es der unstrittene Kandidat nicht unter die Top 4.

Und auch sonst konnte man sich gelegentlich nur durch die Sendung leiden: Besonders Fabienne Rothe bot zwei weitere Sendungs-Tiefpunkte - unter anderem versemmelte sie bei Adeles "Someone Like You" fast jeden Ton, so dass auch die Jury später erkennen musste: "Das war fast schon Joey-Niveau".

Deutlich besser schnitten Jesse, Luca und vor allem Daniele ab. Letzterer versuchte sich mit "Cello" erstmalig an einer gefühlvollen Nummer, die er trotz Erkältung laut Juroren "besser als Udo Lindenberg" hinbekam.

Zeichnet sich da womöglich ein neuer Favorit ab? Wenn's nach Bruce Darnell geht, ja: "Wenn du nicht ins Finale kommst, verstehe ich gar nichts mehr“, jubelte er schon nahezu hysterisch begeistert.

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