Ehrliche Worte über Krebserkrankung: Patrice Aminati ignorierte erste Krebssymptome monatelang

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Bewegende Worte von Patrice Aminati: Die Mutter einer Tochter kämpft seit drei Jahren gegen schwarzen Hautkrebs im vierten Stadium. In einem emotionalen TV-Interview sprach Patrice nun über die fatale Fehleinschätzung zu Beginn, die palliative Behandlung - und ihren unbändigen Willen, für ihre vierjährige Tochter zu überleben.

Patrice Aminati über Krebs-Diagnose: "Es ist nicht fair"

Bereits seit drei Jahren kämpft Patrice Aminati (31) gegen eine der niederschmetterndsten Diagnosen, die man erhalten kann: Hautkrebs im vierten Stadium. Mittlerweile befindet sich die 31-Jährige in palliativer Behandlung, die ihr so viel Lebensqualität wie möglich schenken soll. Im ZDF-Format "Terra Xplore: Im Kopf von ..." sprach sie im Gespräch mit Psychologe Leon Windscheid über die Krankheit, die Angst und ihre Vergangenheit.

"Es ist nicht fair", erklärte Patrice in der Sendung und blickte auf mögliche Ursachen zurück. Neben einer familiären Vorbelastung - bereits ihre Mutter hatte weißen, ihr Großvater schwarzen Hautkrebs - vermutet sie auch exzessive Sonneneinstrahlung in ihrer Kindheit als möglichen Auslöser: "In meinem Fall vielleicht hohe Sonneneinstrahlung im Kindesalter. Dass man früher am Ostseestrand so lange gespielt hat, bis man krebsrot war."

Blutendes Muttermal: Patrice ignorierte erste Krebssymptome

Als sie schwanger wurde, veränderten sich ihre Muttermale, wie für viele werdende Mütter typisch. Ein Mal am Hals wurde jedoch immer größer, nahm die Form "einer Rosine" an und begann irgendwann sogar zu bluten - doch der Gang zum Arzt blieb trotzdem zunächst aus, Patrice ignorierte die Symptome zunächst: "Und dann habe ich das, wie jeder junge Mensch, so ein bisschen vor mir hergeschoben."

Mehrere Monate vergingen, bis sich die 31-Jährige dann doch dazu entschied, einen Hautarzt aufzusuchen und zwei Tage später folgte die schockierende Diagnose sowie die Aufforderung, ins Krankenhaus zu kommen - ein Schock für Patrice: "Ich habe gesagt: Ich habe ein kleines Baby zu Hause. Die Waschmaschine läuft! Mich hat das total überfahren."

"Es ist grausam, furchtbar und ich habe wahnsinnige Angst"

Trotz der schrecklichen Aussichten und der schweren Nebenwirkungen ihrer Therapie hat Patrice Aminati mit dem Leben keineswegs abgeschlossen. "Es ist grausam, es ist furchtbar, und ich habe wahnsinnige Angst", gestand sie offen. Doch ihr absoluter Anker sei ihre vierjährige Tochter Charly Malika. "Ich habe die Verantwortung für dieses Kind. Zumindest bis sie 18 ist. Und wenn ich sie auf allen Vieren über diese Ziellinie bringe." Ihr unbändiger Wunsch: "Ich will weiterleben.Ich habe noch Durst und Hunger aufs Leben."

"Terra Xplore: Im Kopf von ..." kannst du dir jederzeit noch einmal in der ZDF-Mediathek ansehen.

Verwendete Quellen: Focus Online, "Terra Xplore: Im Kopf von ..."/ZDF

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