GNTM-Kandidatin Nancy - Ihr Kind war nicht geplant

'Eine Abtreibung kam nicht infrage': Die Mutter spricht mit OK! über ihren Sohn, die neue Jury und Hochzeit

Mit OK! sprach Die neue

Eine Kandidatin, die schon Mama ist: Das gab's bei 'Germany's Next Topmodel' noch nie. Im OK!-Interview erzählt Nancy, 22, aus Bayern, wieso sie unbedingt Model werden möchte - und wie sie das mit ihrem kleinen Sohn, 2, auf die Reihe kriegen will.

Warum möchtest Du unbedingt Model werden?

Schon seit meinem 16. Lebensjahr war es ein Traum von mir zu modeln. Es fing alles damit an, dass ich des Öfteren darauf angesprochen wurde, ob ich nicht mal modeln möchte, weil ich so eine tolle Figur und Ausstrahlung habe. Von da an kam mir in den Sinn, dies vielleicht einmal auszuprobieren. Direkt umgesetzt habe ich den Gedanken aber nicht. Erst, nachdem mich Fotografen auf der Straße ansprachen und mit mir shooten wollten, habe ich es versucht. Seitdem habe ich gemerkt, wie sehr mir dieser Beruf Spaß bereitet und wie gut mir das Model liegt.

Was macht Dir am Modeln am meisten Spaß?

Ich finde einfach die Vielfältigkeit, die man in diesem Beruf hat, toll. Ich liebe es, die Welt zu bereisen, neue Leute, Fotografen und Designer kennen zu lernen, die verschiedensten Fotoshootings machen zu dürfen, zum Beispiel mit wilden Tieren, unter Wasser oder irgendwo auf einem Hochhaus. Die Möglichkeiten sind da unendlich, und das liebe ich. Auf Fashionshows zu laufen finde ich auch total aufregend, vor allem wenn man die Show eröffnen darf und einfach alles perfekt laufen muss, aber man genießt hinterher diesen Moment, wenn man es gut gemacht hat.

Wie war es, Heidi Klum und Wolfgang Joop zu treffen?

Heidi und Wolfgang zu treffen war schon aufregend, vor allem weil ich nicht genau einschätzen konnte, was für ein Typ Wolfgang ist. Ich dachte erst, er wäre sehr streng und würde auf jede Kleinigkeit achten, aber er ist sehr liebevoll und macht uns oft Komplimente. Bei Heidi habe ich mir erhofft, dass sie hinter der Kamera genauso wie vor der Kamera ist, und das ist sie auf jeden Fall. Immer fröhlich, total natürlich und immer für uns da, wenn wir sie brauchen. Sie organisiert sogar Arzttermine für uns, kocht mit uns und versteht uns Mädels völlig, wenn wir mal das Bedürfnis haben, shoppen zu gehen und hat auch da versucht, etwas für uns zu organisieren. Ich finde es einfach großartig, wie gut die beiden sich um uns kümmern.

Was sagst Du zu der Kritik, weil Du als Mutter bei "GNTM" mitmachst?

So richtig habe ich noch nicht mitbekommen, dass ich deshalb kritisiert werde, und wenn es so ist habe ich damit kein Problem. Ich denke, jeder hat da seine eigene Meinung und ehrlich gesagt habe ich damit auch gerechnet, dass Meinungsverschiedenheiten entstehen. Wichtig ist, dass meine Familie damit einverstanden ist. Und das ist sie. Ich weiß, dass es meinem Sohn während der Zeit, in der ich weg bin, sehr gut geht.

Wie kannst Du Beruf und Familie unter einen Hut bringen?

Wenn ich mal beruflich unterwegs bin und das eventuell mehrere Tage, wird der Kleine selbstverständlich gut von seinem Papa betreut. Und wenn er arbeiten geht, hat er Oma und Opa, die sich währenddessen sehr fürsorglich um unseren Sohn kümmern. Außerdem kommt er ja bald in den Kindergarten, da wird er sich ja dann die meiste Zeit aufhalten bis der Papa wieder von der Arbeit kommt. Falls mal alle verhindert sein sollten und der Kindergarten geschlossen hat, könnte auch eine Nanny organisiert werden, das möchte ich aber so gut wie es geht vermeiden. Meine ganze Familie unterstützt mich dabei, auch mein Freund findet das alles ganz großartig und er weiß, dass ich das alles für unsere Familie mache, dass wir zum Beispeil irgendwann einen schönen gemeinsamen Urlaub verbringen können und es vor allem unserem Sohn an nichts mangelt. 

Du bist jung Mutter geworden. War das eigentlich geplant?

Geplant Mutter zu werden war es, aber erst ein paar Jahre später. Ich war gerade mitten in der Ausbildung, und mein Freund und ich waren gerade mal ein paar Monate zusammen, als ich von ihm schwanger wurde. Für uns beide kam es aber nie in Frage abzutreiben. Wir wussten schon ab dem Tag, an dem wir zusammen kamen, dass das für immer hält und haben uns riesig auf das Kind gefreut. Der Kleine ist wirklich das Beste, was uns passieren konnte und hat uns noch mehr zusammen geschweißt. 

Du wartest auf einen Heiratsantrag. Wo und wann würdest Du am liebsten heiraten?

Am liebsten würde ich zur Sommerzeit heiraten. Aber in welchem Jahr kann ich erst sagen, wenn ich einen Heiratsantrag bekommen habe.  Unsere Hochzeit soll am liebsten im Freien in einem großen Garten stattfinden, nicht weit von unserem Wohnort entfernt, da dort viele von unseren Verwandten und Freunden wohnen. Ich stelle mir meine Hochzeit riesig vor und danach unsere Flitterwochen auf Hawaii.

Interview: Anja Petersen