Die Anti-Heidi-Demo - Proteste gegen GNTM!

Demonstranten forderten: Schluss mit dem Magerwahn

Am Tag vom großen Topmodelfinale sind rund 300 Menschen gegen die TV-Show „Germany's Next Topmodel“ auf die Straße gegangen. "Einfach Top ohne Model" lautete das Motto der Initiative "Pinkstinks", die via Facebook zu der Demo auf dem Kölner Domplatz aufgerufen hatte.

"Jede Frau ist anders - jede Frau ist schön"

Die Teilnehmer der Bewegung protestieren gegen unrealistische Schönheitsideale und ein falsches Frauenbild. Der Ort für die Protest-Party war geschickt gewählt, denn der Dom ist nur ein Paar hundert Meter von der Kölner Lanxess-Arena entfernt, wo das große "GNTM"-Finale stattfand.

„Man kann auch top sein ohne Größe 34“

Es wurde getanzt, gesungen - und natürlich gegessen. Auf diese Weise wollten die Demonstranten zeigen, dass man auch ohne 90-60-90 "top" sein kann. Auf den Transparenten prangten Leitsprüche wie  "Lasst mich doch fett sein, es kann nicht jede beim Ballett sein!“, und "Wir brauchen keine Jury - Wir finden uns selber schön."

Fördert Heidi Klum den Magerwahn in Deutschland?

Ganz unbegründet ist die Angst der Demonstranten nicht, denn seit dem Start der Show im Jahre 2006 hat sich das Schöhnheitsideal junger deutscher Girls eindeutig verändert. Jede möchte die dünnen Beine einer Jolina, 17, die schmale Taille von Ivana, 18, und die durchtrainierten Arme der Gewinnerin Stefanie, 17.

Heidi & Co. schickten dürre Mädchen weg

Und dabei haben sich die Macher der Show gerade in dieser Staffel darauf konzentriert, dass die Mädchen demonstrativ vor laufenden Kameras essen. Heidi, 40, wollte sich und ihre Mädels vom Magerwahn distanzieren. Zudem wurden zu dürre Anwärterinnen nach Hause geschickt.

Auch wir finden, dass nicht jeder den Idealen eines Topmodels nacheifern muss. Die Hauptsache ist, dass man sich mit seinem Körper wohlfühlt. Für diese gesunde Einstellung gibt es deshalb ein Stückchen Schokolade.