Renée Zellweger im Interview

Sie braucht Romantik, keinen Sex

Renée Zellweger im Interview: "Ich brauche Romantik, keinen Sex!" Ihr künftiger Freund hat es nicht leicht, die Schauspielerin aus "Schokolade zum Frühstück" will beeindruckt werden.

Wie viel Pech muss diese Frau noch ertragen? Kaum eine Beziehung von Renée Zellweger, 39, hielt länger als ein Jahr. Die Ehe mit dem Countrysänger Kenny Chesney sogar nur vier Monate. Seit drei Jahren ist die Oscar-Preis­trägerin nun offiziell Single. Ob sie unglücklich ist? Mit OK! hat sie darüber gesprochen …

Glauben Sie noch an die ewige Liebe?
Ja! Man darf die Hoffnung nie aufgeben. Vielleicht sind meine Beziehungen sogar daran gescheitert, dass ich eine hoffnungslose Romantikerin bin.

Was bedeutet Romantik für Sie?
Ich sehe das etwas anders als die meisten anderen Menschen. Blumen schicken, Türen aufhalten – so einfach bin ich nicht zu beeindrucken. Da muss sich ein Mann schon mehr einfallen lassen. Außer­gewöhnliche Sachen, die mich überraschen.

Was war das Romantischste, das je ein Mann für Sie getan hat?
Einmal hat mich ein guter Freund an meinem Geburtstag zu einem Spaziergang im Park eingeladen. Wir sind auf einen Baum geklettert und saßen die halbe Nacht dort oben. Und ein anderes Mal habe ich mich beim Telefonieren verwählt und mit dem Mann am anderen Ende stundenlang geredet, weil wir uns so sympathisch waren. Das sind wundervolle Geschichten, die beide nichts mit Sex zu tun haben. Aber für mich eben mit Romantik.

Was lief eigentlich zwischen Ihnen und George Clooney? Sie sagen ja beide, dass sie nur befreundet sind …
Stimmt. Wir haben uns bei Dreharbeiten zu „Ein verlockendes Spiel“ kennengelernt und uns verliebt – rein platonisch. Ich habe das Gefühl, dass er mich beschützt. Er bereichert mein Leben, und ich vergöttere ihn.

Sind Sie auch so eine gute Freundin für andere?
Ich versuche es. Aber ich arbeite oft so viel, dass ich meine Freunde manchmal vernachlässige. Und dann brauche ich auch noch viel Zeit nur für mich. Nur wenn ich ausgeglichen bin, kann ich mich auch um andere kümmern.

Sie haben mal gesagt, dass Sie früher, bevor Sie ein Star wurden, nicht mal wussten, wie Sie die Stromrechnung bezahlen sollten. Ist dieses Leben für Sie weit weg?
Alles hat sich seitdem verändert. Und wiederum auch gar nichts. Damals war ich genauso glücklich mit meinem Leben. Das Umfeld ist anders, aber nicht die Dinge, die ich liebe.

Debra L. Wallace/T & T