OK!-Interview - Manuel Cortez über seine Karrierepläne

Mit uns sprach er über seine berufliche und private Zukunft

Er ist Schauspieler, Fotograf, Schmuckdesigner, Tänzer. Und der Mann kann noch mehr: Über seine neuen Karrierepläne spricht Manuel Cortez erstmals im OK!-Interview.

Nach dem Sieg bei „Let’s Dance“ stürzten sich die Medien auf ihn. Alle wollten wissen, wer dieser Manuel Cortez eigentlich ist, wie er tickt. Und der 34-Jährige gab bereitwillig Auskunft – sprach darüber, dass er seine Freundin Miyabi Kawai bald heiraten möchte. Dass er große Lust hätte, in einem Musical mitzuwirken. Und dass er vor ein paar Jahren ein Burn-out hatte, das er mit der Hilfe seiner Familie überwinden konnte. Als wir ihn zum OK!-Interview auf seiner heimischen Couch in Berlin-Charlottenburg treffen, sind wir gespannt, was ­Manuel diesmal auspackt …

Was haben Sie bis jetzt eigentlich noch ­niemandem verraten?
Dass ich unter der Dusche singe. (lacht) Nein, aber es gibt da wirklich etwas, dass noch keiner weiß: Ich werde wieder Musik machen! Früher hatte ich schon mal eine Band. Und seit Jahren klimpere ich vor mich hin und treffe mich zum Musikmachen mit Freunden. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch mal professionell aufziehe. Aber nun steht das Projekt an, und ich arbeite schon mit ein paar tol­len Produzenten. Wer weiß, vielleicht werde ich sogar bei meiner Hochzeit singen!

Ach, dann gehören Ihnen auch die vielen Gitarren, die hier überall rumstehen … Was für einen ­Musikstil machen Sie denn?
Am Ende wird es auf jeden Fall deutsch sein und in Richtung Rock-Songwriter-Electro gehen.

Welche Musik geht für Sie gar nicht?
Dieser Ballermann-Schlager! Das ist die einzige Musik, mit der ich wirklich nichts anfangen kann. Da berührt mich gar nichts, so betrunken kann ich gar nicht sein.

Sie sind ein echtes Allround­talent, arbeiten als Schauspieler, Fotograf, Stylist, Model, Designer und ab sofort dann auch noch als Musiker. Wofür schlägt Ihr Herz am lautesten?
Die Schauspielerei ist meine große Leidenschaft und das, was mir langfristig am meisten bedeutet – ich mache das ja schon, seit ich neun bin. (Cortez ging damals auf die Kinderschauspielschule in Lissabon, Anm. d. Red.) Was ich aber am meisten liebe, ist, dass ich mich heute nicht festlegen muss – jeder meiner Jobs ist vielseitig und herausfordernd. Auch das Fotoshooting für bonprix, das vergangene Woche stattgefunden hat.

Müssen Sie sich manchmal nicht bremsen, damit Ihnen all die Jobs nicht über den Kopf wachsen? Schließlich hatten Sie mal ein Burn-out …
Ich merke schon, dass mir manchmal alles etwas zu viel wird. Aber ich mache immer nur so viel, wie ich auch kann. Stress und Druck macht man sich nämlich nur selbst. Ich habe deshalb gelernt, mir ganz bewusst freie Zeit zu gönnen und mir zu sagen: Chill mal, ich erledige alles schon – aber dann eben später.

Gönnen Sie sich in nächster Zeit auch mal einen längeren Urlaub?
Ich wollte nach „Let’s Dance“ weg, und das hat dann aber nicht geklappt, weil einfach so viel Wirbel war und mehrere Anfragen kamen. Ich habe nun vor, Ende Juli nach Los Angeles zu gehen und ein paar Leute zu treffen, zu relaxen und ein bisschen zu surfen.

Apropos Anfrage: Haben Sie Angst, dass Sie mal eine annehmen, durch die Sie in eine Schublade gesteckt werden?
Mir ist es egal, wenn jemand sagt: Wie kann der nur in so einer Show mitmachen? Leute, die sich das Maul zerreißen, gibt es immer. Auch damals bei „Verliebt in Berlin“ haben viele gestichelt (Manuel spielte von 2005 bis 2006 eine der Hauptrollen, Anm. d. Red.). Entschuldigung?! Das war die erfolgreichste Telenovela Deutschlands! Es gibt immer Typen, die auf hohen Rössern sitzen, weil sie zu den fünf Prozent gehören, die in deutschen Kinofilmen mitspielen. Am Ende sieht man sie dann aber auch in irgendwelchen Fernsehproduktionen. Ich habe immer mein Ding gemacht und bin bis jetzt gut damit gefahren. Deshalb werde ich auch in Zukunft alles machen, was mir Spaß macht und zu mir passt.

Auch das Dschungelcamp? Würden Sie da mitmachen?
(denkt nach) Nein, das könnte ich mir nicht vorstellen. Das passt nicht zu mir. Da müsste ich mich selbst darstellen, und daran hätte ich keinen Spaß. Ich würde nach drei Tagen durchdrehen. 

 Edith Löhle