Christian Ulmen: Freundinnen sind nervig

Das TV-Ekel ist zurück

Christian Ulmen, 33, schockierte in „Mein neuer Freund“ mit Schwiegersohn-Exemplaren der unausstehlichsten Art. Im Gespräch mit OK! verrät er, warum er jetzt bald einen Exorzisten konsultieren muss und was seine langjährige P

Hatten Sie in „Mein neuer Freund“ irgendwann das Gefühl, es zu übertreiben?
Den Gedanken ja. Das Gefühl nicht! (lacht)

Haben Sie ein Schamgefühl?
Aber ja, ohne ein Schamgefühl wüsste ich ja gar nicht, wo eine Schamgrenze überhaupt liegt, die es zu überschreiten gilt.

Für Ihre DVD sind Sie wieder in Ihre Paraderollen geschlüpft: Als schrulliger Millionär und Klein­künstler schockieren Sie diesmal Menschen auf offener Straße. Dort geschieht viel Unvorhersehbares – ein Fluch oder Segen?
Ein Segen. Halleluja. Ich liebe es zu improvisieren und mit ständig wechselnden Situationen ­umgehen zu müssen. Das ist Jogging für die hintere Schläfenlappenrinde des Gehirns! (lacht)

Was war das Skurrilste, was bei den Dreharbeiten passiert ist?
Das Catering. Brok­koli-Chili-Gorgonzola-­Lasagne. Schmeckt ­tatsächlich.

Wer hat Sie eigentlich zu Ihren Rollen inspiriert?
Ein Traum. Die Figuren erschienen mir zu viert im Traum, zogen in mich ein und nicht wieder aus. Irgendwann wird ein Exorzist vonnöten sein – wirklich! Es sind Ausgeburten meiner Fantasie. Aus einer Ursuppe aus Eindrücken entstanden, aber es gibt keine konkrete Inspiration.

Wie viel TV-Ulmen steckt im wahren Christian?
Es handelt sich um eine Mischung, ein Amalgam. Eines meiner Lieblingswörter: Amalgam.

Wie findet Ihre Freundin, mit der Sie jetzt seit zehn Jahren liiert sind, Ihre Art von Humor?  
Freundinnen sind nervig. Ehefrauen toll. Höchstrelevanz und Komplettberücksichtigung 365 Tage im Jahr. Natürlich hätte sie lieber einen Bankkaufmann. Den spiele ich ihr dann zu Hause fortwährend vor.

Meike Rhoden