Sophia Thomalla verrät ihre Beauty-Geheimnisse

Bloß nicht gewöhnlich!

Wenn sie etwas macht, dann richtig. Gerade ließ sich Model und Schauspielerin Sophia Thomalla, 19, den kompletten Unterarm tätowieren. Und sie änderte ihren Look, trägt jetzt statt langer Mähne einen kurzen Bob. Warum sie das all

Sie haben sich gerade Ihre wunderschönen langen Haare abgeschnitten. Warum?
Udo Walz, ein langjähriger Freund meiner Familie, hat ein bisschen zu übermütig zur Schere gegriffen. (lacht) Nein, Spaß beiseite. Ich habe für Udos neue Werbekampagne gearbeitet, und dafür mussten die Haare runter. Allerdings hatte ich sowieso vor, sie ein bisschen zu kürzen, sie gingen ja schon bis über die Brust.

Ist es Ihnen schwergefallen, sich von den Haaren zu trennen?
Nein, gar nicht. Ich fühle mich richtig wohl so. Es sieht frisch aus, und ich finde die neue Frisur einfach toll. Ich bin ein ganz anderer Typ. Als Model muss man außerdem wandelbar sein.

Wie wichtig ist Ihnen Styling?
Schon sehr wichtig, gerade in der Modelbranche. Ich gehe natürlich auch mal im Schlabber-Look auf die Straße – zum Brötchenholen oder so. Aber ich lege auch sehr viel Wert auf ein gepflegtes und gutes Styling.

Haben Sie einen Lieblingsdesigner?
Ich trage gern Mode von Michael Mi­chalsky oder Stefanel. Dort bin ich Stammkundin. Mein momentaner Favorit ist aber Philipp Plein.

Schminken Sie sich täglich?
Ja, das schon, aber ich nehme immer nur ein ganz leichtes Make-up, zum Beispiel von Armani. Ich mag es nicht, wenn man sich so viel ins Gesicht schmiert.

Haben Sie gewisse Tricks, zum Beispiel für Ihre schönen Augenbrauen?
Ich habe von Haus aus schon sehr geschwungene Augenbrauen, da brauche ich nicht viel zu machen. Ansonsten lege ich eben einfach ein leichtes, frisches Make-up auf. Nicht zu viel. Und ich ernähre mich bewusst und treibe Sport.

Wie ernähren Sie sich?
Ich halte es mit dem Essen wie meine Mama und ernähre mich von morgens bis abends ausgewogen: kaum Kohlen­hydrate, viel Wasser. Okay, manchmal muss es auch mal Gummibärchen geben.

Wie sieht es mit Sport aus?
Ich mache schon seit Jahren Kickboxen. Eigentlich vier- bis fünfmal die Woche, doch zurzeit bin ich ziemlich faul, muss ich zugeben.

Sie sind tätowiert, tragen das Porträt Ihrer Mutter auf dem Unterarm. Ist das nicht eine echte Sünde in der Modelbranche?
Nicht unbedingt, manche mögen das sogar. Außerdem gibt es ja immer Mittel und Wege, die Tattoos verschwinden zu lassen, wenn es sein muss. Bei Foto-shootings kann man sie nachher auch wegretuschieren. Für mich sind meine Tattoos nicht bloß Mode. Ich mag aber nur welche, die eine Bedeutung haben. Ich möchte nicht so etwas haben wie jeder, ein Arschgeweih oder so.

Was sagt denn Ihre Mutter dazu, dass sie auf Ihrem Arm verewigt wurde?
Als ich es ihr erzählt habe, hat sie erst gefragt, ob ich verrückt wäre. Aber dann war sie auch ein bisschen gerührt.

Holen Sie sich oft Rat bei Ihrer Mutter?  
Natürlich spreche ich mit meiner Mutter über alle Dinge. Und ich hole mir auch mal einen Rat. Ich höre mir immer alles an, aber Entscheidungen treffe ich alleine. So wie mit den Tattoos – wenn ich Bock drauf habe, mache ich es.

Wie ist das Verhältnis zu Ihrer Mutter – sind Sie wie beste Freundinnen?
Nein, das kann man so nicht sagen. Wir haben ein typisches Mutter-Tochter-Verhältnis. Was sehr innig ist. Aber es können auch mal die Fetzen fliegen.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Das Modeln möchte ich so lange machen wie möglich. Aber ich denke, das geht so bis Ende 20, Anfang 30, dann ist Schluss. Ich habe auch gerade ein Angebot aus einem ganz anderen Bereich bekommen. Das wäre super spannend, ist aber noch nicht spruchreif. Na ja, und ich möchte weiterhin an meiner Schauspielkarriere arbeiten.

Also möchten Sie in die Fußstapfen Ihrer Mutter treten?  
Ja, ich möchte als Schauspielerin arbeiten. Das wollte ich immer schon. Bisher habe ich mit „Commissario Laurenti“ vier schöne Produktionen gedreht. Und da möchte ich unbedingt drauf aufbauen.

Machen Sie denn Ihre Schauspielausbildung weiter?
Mein Schauspielkurs in Bochum ist beendet. Jetzt lerne ich gerade viel am Set, denn ich drehe ja für den „Bergdoktor“ (ZDF). Außerdem habe ich eine kleine Rolle in einem Kinofilm und noch ein paar andere schöne Angebote. Ich bin offen für alles. „Learning by doing“ ist für mich perfekt.

Was sind Ihre Wünsche?
Ein großer Traum wäre einmal für die „Vogue“ fotografiert zu werden und einen Kinofilm zu drehen.

Und privat?
Dass meine Lieben gesund bleiben.

Christiane Lotz/ T&T