Nazan Eckes im Beauty-Interview

Die Moderatorin über ihr Lieblingsthema: Haare

Als RTL-„Explosiv“-Moderatorin weiß Nazan Eckes, wie man sich von Kopf bis Fuß ins rechte Licht rückt. Mit OK! plaudert sie über ihr Lieblingsthema: Haare …

Eigentlich muss sie sich nicht um ihr Äußeres kümmern. Vor jedem Fernsehauftritt, jeder Gala sitzt ­Nazan Eckes rund eine Stunde in der Maske, wird von Profis frisiert, geschminkt und angekleidet. Ist die Moderatorin jedoch unterwegs, nimmt sie die Lockenwickler selbst in die Hand. Im Laufe ihrer zehnjährigen Karriere hat sich die 33-Jährige nicht nur in Styling-Fragen zum Profi gemausert, sie wurde 2008 auch zum Gesicht von Pantene Pro-V. Kein Wunder: Als wir Nazan zum Interview treffen, fällt unser erster Blick auf ihre dichte braun-glänzende Mähne …

Sind Ihre Haare immer so topgestylt?
Nicht immer, ich versuche aber immer, sie ausreichend zu pflegen – genau wie meinen Körper oder meine Haut auch.

Ihre Mähne ist auch Ihr Markenzeichen. Wie wichtig ist sie Ihnen wirklich?
Ohne meine Haare würde ich mich nur halb so gut fühlen. Sie sind schon der Teil an mir, den ich am liebsten mag.

Das heißt, Sie würden sich wirklich um keinen Preis von ihnen trennen?
Nein – und man muss auch der Typ dafür sein. Als Teenager hatte ich mal Lust auf was anderes und habe mir die Haare kurz schneiden lassen. Ich sah wie ein kleiner Junge aus, und das wäre jetzt bestimmt genau wieder so.

Das ließe sich ja gut mit Perücken kaschieren …
Nein, Extensions oder Perücken sind nichts für mich. Bei mir muss alles in irgendeiner Form natürlich sein. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Freund mir durchs Haar fährt, und alles ist da unecht – das ist nicht mein Ding!

Was mögen Sie denn noch nicht?
Wenn man sofort sieht, dass man zehn Stunden vorm Spiegel stand, damit die Haare so liegen, wie sie liegen. Da muss Bewegung drin sein, ich möchte mir mal durch meine Haare wuscheln können, ohne dass die Frisur direkt kaputtgeht.

Seit letztem Jahr werben Sie für Pantene Pro-V. Was ging Ihnen damals durch den Kopf?
Ich dachte: „Wow! Die ganze Haarpflege, das ganze Theater – endlich hat sich das alles mal gelohnt!“ (lacht) Mir war nie bewusst, dass meine Haare auffallen. Deshalb war die Anfrage ein Riesenkompliment für mich.

Und dann kam die berühmte Wüstensafari, und das schöne Haar war dahin …
(lacht) Das war letztes Jahr für einen Außendreh in der Wüste. Wir waren in Zelten untergebracht, hatten drei, vier Tage lang keine Gelegenheit, die Haare zu waschen. Durch den Wind, den Sand und den Staub sah ich aus, als hätte ich Dreadlocks. Das war natürlich der Running Gag unter meinen Kollegen. „Wenn man dich jetzt sehen würde“, haben sie gesagt, „wäre der Werbevertrag sofort weg!“

Reisen Sie eigentlich immer ohne Maskenbildner?
Für Außendrehs nehme ich keine Maskenbildnerin mit. Da stehen die Menschen, mit denen ich Interviews führe, im Vordergrund. Da möchte ich auf keinen Fall zu gestylt und geschminkt aussehen und mache mir deshalb die Haare und das Make-up selbst.

Nach dem Motto Learning by doing?
Vieles habe ich mir natürlich von den Profis abgeschaut. Mein neuester Trick: Locken formen ohne Lockenwickler. Dazu wickle ich mir die Strähnen um den Finger, mache eine Klammer rein, sprühe Haarspray drüber, warte eine halbe Stunde. Das Ergebnis: ein Fünf- Minuten-Aufwand mit großer Wirkung ...

Frie Kircherer