Matthias Schweighöfer im OK!-Interview

Für sein Baby will er beruflich kürzer treten

So kann nur ein frischgebackener Papa grinsen – am 1. Mai wurde seine Tochter Greta geboren. Und gerade drehte Matthias Schweighöfer, 28, den Film "Friendship", der am 5. November ins Kino kommt.

Die Geburt seiner Tochter hat das Leben des Schauspielers komplett verändert. Mit OK! sprach der Schauspieler über die Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben …

Kommt Freundschaft noch vor Liebe?
Im besten Fall kommt ja beides zusammen. Aber ich glaube, dass man in der Liebe nicht ganz so frei ist wie in der Freundschaft. Denn wenn man jemanden liebt, ist man doch emotional ganz anders beteiligt.

Wie äußert sich das?
Meinen Freunden kann ich immer die Wahrheit sagen. Meiner Freundin nicht. Und das gilt natürlich auch umgekehrt. Wenn mein Freund zu mir sagt, dass er mich in diesem oder jenem Film doof findet, ist das okay …

… und wenn es Ihre Freundin sagt, nicht?
Da verletzt es mich viel mehr.
Sie wollen also vor Ihrer Freundin immer als der strahlende Ritter dastehen?
(lacht) Nein, darum geht es nicht.

Wann heiraten Sie eigentlich?
Ani und ich sind schon über fünf Jahre zusammen, Heiraten steht noch nicht auf dem Plan. Aber ich werde beruflich kürzertreten.

Wie fühlen Sie sich so als blutjunger Vater?
Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, einen kleinen Menschen aufwachsen zu sehen.
Wie haben Sie sich auf das Familienleben vorbereitet – kann man das überhaupt?
Nein, auch wenn man sich noch so sehr damit befasst. Wenn das Kind dann da ist, ist man erst einmal überwältigt, aber es ist großartig zu sehen, wie es mehr und mehr seine Umwelt entdeckt.

Wie wird sich Ihr Leben jetzt verändern?
Natürlich ändert sich die Gewichtung. Ich versuche, so viel Zeit wie irgend möglich mit Greta zu verbringen. Und man achtet auf Dinge anders, weil man in eine andere Verantwortung eingebunden ist.

Ulrich Lössl