Kate Hall im Baby-Interview

Im Februar bekommt sie ihr erstes Kind

Kate Hall bekommt im Februar ihr erstes Kind. Die Schwangerschaft war nicht geplant. Aber jetzt freut sich der "Popstars"-Vocal-Coach riesig aufs Baby.

Als Vocal-Coach bringt sie den „Popstars“-Kandidaten die richti­gen Töne bei. Doch jetzt muss Kate Hall, 26, selbst lernen – nämlich wie man Windeln wechselt. „Das hab ich noch nie gemacht“, gesteht sie lachend. Wie gut, dass ihr Partner Detlef D! Soost, 39, sich damit auskennt: Der Choreograf hat bereits zwei Kinder.

Im Februar kommt nun das erste gemeinsame Baby des Paares zur Welt. Viel Zeit für Ruhe bleibt Kate vorher nicht: Gerade ist ihr Album „Der Himmel um die Ecke“ erschienen, das „Popstars“-Finale steht kurz bevor und sie plant, eine Gesangsschule in Berlin zu eröffnen. Ganz schön viel für eine werdende Mama, die derzeit ständig Hunger hat und beim Treffen mit OK! erst mal Pommes und Burger bestellt …

Steht das ansonsten auch auf Ihrem Speiseplan?
(lacht) Gar nicht! Aber momentan kann ich nicht ohne Salzlakritze, Pommes oder Makrele in Tomate leben. Ich hab noch nie so fettig und so viel Zucker gegessen wie jetzt. Aber offensichtlich braucht mein Körper das.

Detlef und Sie sind noch gar nicht lange zusammen – und werden jetzt Eltern. War das geplant?
Nein! Für mich war es auch ein kleiner Schock, weil ich so viele Pläne für meine Karriere hatte. Und gerade, wo alles in die richtige Richtung für die Zukunft geht, werde ich schwanger. Ganz kurz hab ich ­gedacht: schlechtes Timing. Aber das Schicksal wollte es wohl so und wenn man diese Nachricht bekommt – das ist das Größte, was einem im Leben passieren kann.

Hatten Sie Angst, was diese News aus Ihrer sehr jungen Beziehung macht?   
Nein. Ich beginne jede Beziehung mit der Hoffnung, dass es die letzte sein wird. Aber ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, ob ich ein Kind auch alleine großziehen könnte. Es ist wichtig, sich diese Frage zu stellen. Egal, wie lange man zusammen ist. Ich war mir sicher: Ich schaffe das, aber ich hoffe nicht, dass es irgendwann zu dem Punkt kommt.

Wie kommt man auf so einen Gedanken?
Vielleicht, weil meine Mutter uns alleine großgezogen hat. Sie war sehr jung, als sie mit mir und meiner Schwester nach Dänemark gegangen ist. Das war schwer! Sie konnte die Sprache nicht und musste uns ernähren. Deshalb war ich wohl immer eher karriere- als familien­orientiert. Dass ich jetzt Mama werde, waren „big news“ für mich – aber ich freue mich riesig!

Mal ehrlich: Hätten Sie früher gedacht, dass D! der Vater Ihres Kindes wird?
(lacht) Nie! Außerdem war ich damals in einer Beziehung. Und in einer Beziehung bin ich zu 100 Prozent treu. Erst, wenn ich unglücklich bin und etwas nicht mehr stimmt, trenne ich mich. Weil es keinen Sinn hat, ewig zu kämpfen. Nach der Trennung habe ich eine Weile getrauert. Es hat dann eine Zeit gedauert, bis D! und ich zusammengekommen sind. Aber als es so weit war, hat es sich richtig angefühlt.

Sie erwarten eine Tochter – hatten Sie sich das erhofft?
Sagen wir mal so: Ich ­hatte es immer im Gefühl, dass es ein Mädchen wird. Frauen haben dafür einen sechsten Sinn (lacht). Außerdem bin ich in einem Frauenhaushalt groß geworden und für mich war immer klar: Wenn ich ein Kind bekomme, dann wird es ein Mädchen!

Apropos sechster Sinn: Glauben Sie an Schicksal?
Über sein Schicksal entscheidet man selbst. Ich sorge dafür, dass mein Leben so läuft, wie ich es will. Ich glaube, dass das, was man denkt, wahr wird. Man sendet Schwingungen aus und dann wird es wahr. Deshalb will ich so positiv sein wie möglich!

Kathrin Kellermann