Verena Kerth im Exklusiv-Interview

Das Society-Girl spricht über Schuhe & Männer

Nur für OK! öffnet Society-Girl Verena Kerth ihren Kleiderschrank. Und im Interview verrät die Münchnerin, wie ihr Freund Martin Krug mit ihrem Schuh-Tick umgeht …

Hand aufs Herz: Wer hätte beim Bekanntwerden ihrer Beziehung im Juni 2009 geglaubt, dass es die Ex-Freundin des ehemaligen Nationaltorwarts ­Oliver Kahn und der Noch-Ehemann von Schauspielerin Veronica Ferres länger als ein paar medienwirksame Wochen miteinander aushalten würden? Doch Society-Girl Verena Kerth, 28, und Filmproduzent Martin Krug, 52, hat es trotz ihres beachtlichen Altersunterschieds so richtig erwischt. Vor Kurzem ist das Paar in der Münchener Schickeria-Hochburg Schwabing zusammengezogen. Als Verena OK! exklusiv einen ersten Einblick in ihr neues Zuhause gewährt, gesteht sie vielsagend: „Ich bin sehr glücklich …“ Ach was, Wohnung, sie lässt uns lieber einen Blick in ihr Ankleidezimmer werfen. „Ich habe mir damit einen Kindheitstraum erfüllt“, schwärmt sie. Und auch sonst läuft alles bestens für die Blondine …

Mal ehrlich: Wie viel Paar Schuhe haben Sie?
Keine Ahnung, ich müsste anfangen, sie zu zählen. Das Schlimme ist, ich habe nicht nur High Heels, ich liebe alle Schuhe! Turnschuhe, Stiefel, Skischuhe und Schlittschuhe, sogar Hausschuhe! (lacht) Ich habe zwölf Paar, in allen Farben und Varianten. Der Tick geht weiter …

Sie tragen so richtige Puschen mit Plüsch?
Ganz genau, zum Beispiel in Pink und mit ­Hello-Kitty-Kopf oder im Tigerdesign.

Was sagt Ihr Freund denn dazu, wenn Sie so
in der Wohnung herumschluppen?

Da muss er durch. Jeder Mann weiß doch, dass es für Frauen das Allerwichtigste ist, dass sie warme Füße haben. Sonst werden sie ganz schnell quengelig. Für uns sind kalte Füße fast so schlimm, wie nichts zu essen zu bekommen.

Ihre aktuellen Lieblings-High-Heels?
Ein schwarzes Paar Louboutins mit Nieten. Wenn ich die trage, kommen Männer gar nicht erst auf die Idee, sich mir zu Füßen zu legen.  Das trauen sie sich nicht, weil sie denken, sie könnten sich daran verletzen … Die Vorstellung gefällt mir. (lacht)

Wie viel Paar Schuhe kaufen Sie so pro Woche? 
Ich kaufe nicht jede Woche Schuhe, irgendwann hat man ja auch jede Farbe. Ich brauche nicht dauernd neue Schuhe, damit mein Leben erfüllt ist oder damit ich glücklich bin.

Was brauchen Sie dann? 
Mir fehlt eigentlich nichts: Ich habe ganz tolle Freunde, es geht mir in meiner Beziehung gut und ich habe einen Job, der mir wahnsinnig viel Spaß macht. Was braucht man mehr?

Schöne Kleider! Wie viele haben Sie? 
Keine Ahnung, bestimmt noch mehr als Schuhe. Kleider nehmen ja nicht so viel Platz weg.

Können Sie sich leicht von Klamotten trennen?
Schwer, denn ich weiß ja, dass in der Mode alles irgendwann wiederkommt. Ich würde mich sehr ärgern, wenn ich Schlaghosen oder Blazer mit Schulterpolstern aussortiert hätte.

Sie sind also ein echtes Fashion-Victim.
Ich habe Spaß an Mode, ja, und interessiere mich dafür. Ich lese auch all die Zeitschriften und verfolge, wer was trägt. Aber es ist eher ein Hobby. Nebenbei gesagt, ist der Titel „Fashion-Victim“ ja auch schon vergeben – an Victoria Beckham.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?
Ich ziehe meist das an, worauf ich Lust habe. Ich würde mir niemals schon abends vornehmen, was ich am Morgen anziehen könnte.

Werfen Sie sich gern in Schale?
Abends gefällt es mir schon, mich schick zu machen, aber tagsüber trage ich selten hohe Schuhe, sondern eher Jeans, T-Shirts, Chucks und Ballerinas, dazu Hüte oder Caps.

Ihre Wahl: Kleiderschrank oder Küche?
Entgegen aller Erwartungen: Ich bin gern in meiner Küche! Dort steht meine Kaffeemaschine und da mache ich mir einen Latte macchiato. Ich schnappe mir auch mal ein Kochbuch und probiere Rezepte aus. Jedenfalls gebe ich mir Mühe und versuch’s mit viel Liebe. Dann gelingt ja angeblich alles. (lacht)

Stört es Sie eigentlich nicht, dass Sie oft als Partygirl bezeichnet werden?
Ich ärgere mich schon lange nicht mehr darüber. Ich bin es ja nicht und ich tanze auch nicht jedes Wochenende auf irgendeiner Theke. Im Gegenteil: Seit ich samstags acht Stunden nonstop auf Radio Energy München moderiere, schaffe ich es nur noch selten, auszugehen. Außerdem wird man älter, reifer und ruhiger. Ich muss nicht mehr auf jeder Party tanzen.

Kati Degenhardt