Barbara Becker im OK!-Interview

Über die Probleme ihrer Fernbeziehung

Seit vier Monaten ist sie verheiratet. Zu Gesicht bekommen hat Barbara Becker, 43, ihren Mann, den Künstler Arne Quinze, 38, allerdings nur selten. In OK! spricht sie über die Probleme ihrer Fernbeziehung. 

Der Kinder wegen pendelt das Paar weiterhin zwischen Miami und Brüssel. Wie das Patchwork-Leben – Arne hat vier, Barbara zwei Kinder – funk­tioniert, erzählt Barbara Becker exklusiv beii der Präsentation ihrer neuen Fitnesskollektion "Barbara Becker by ­Venice Beach" in Berlin.

Wie organisieren Sie Ihre Liebe auf Distanz?
Arne kommt alle zwei Wochen nach Miami und bleibt dann meist für fünf Tage. Er ist ja ein bisschen flexibler als ich. Meine Kinder wohnen bei mir, seine sind nicht die ganze Zeit bei ihm.

Kommen Sie mit dem vielen Reisen gut klar?
Man gewöhnt sich daran und ich kenne das gar nicht anders: Ich habe ja vorher, als ich mit ­Boris verheiratet war, auch sehr nomadisch gelebt. Da waren wir noch mehr unterwegs als jetzt.

Gibt es denn keine Alternative zum Pendeln?
Im Moment haben wir keine andere Wahl. Aber in zweieinhalb Jahren, wenn Noah aufs College geht, werde ich mir überlegen, ob ich nach ­Europa zurückkehre.

Das könnten Sie? Ihr geliebtes Miami aufgeben?
Das kann ich, schon der Liebe wegen! Ich könnte ja beides haben: mein Haus in Miami behalten und trotzdem nach Europa ziehen. Aber so, wie es im Moment ist, läuft es wirklich gut. Wir haben ja keine echte Fernbeziehung, es ist eher eine Reisebeziehung zwischen zwei Kontinenten. Das klingt anstrengend, aber ich habe mit Arne jemanden gefunden, mit dem das gut funktioniert. Wir halten schon zweieinhalb Jahre durch, noch strengt es mich nicht an.

Was hat sich mit der Hochzeit verändert?
Eigentlich nichts. Außer dass ich jetzt "mein Mann“ sagen muss, wenn ich von ihm rede, statt "mein Boyfriend“. (lacht) Wir hatten uns einfach von Anfang an füreinander entschieden. Wir haben uns zusammen gefühlt, ohne verheiratet zu sein. Wir sind  jetzt zusammen – und das sind wir für immer.

Nachdem auch Boris geheiratet hat, wirkt alles so harmonisch. Haben Sie endlich eine gute Basis? 
Das war eigentlich schon immer so. Boris hat sich um unsere Kinder Noah und Elias gut gekümmert, war und ist regelmäßig alle zwei Wochen da, wir teilen uns die Ferien – er hatte­ sie zuletzt in den Herbstferien. Ich habe mir für die Jungs gewünscht, dass sie einen aktiven, präsenten Vater haben. Auch vor der Hochzeit sind wir deshalb ganz bewusst mit der Aufgabe umgegangen, die Kinder gemeinsam zu erziehen – oder uns eben auch über die Kinder auszutauschen, dass wir nicht ausgespielt werden.

Kati Degenhardt