Katherine Jenkins im OK!-Interview

Jetzt will sie Deutschland erobern

Sie ist derzeit Großbritanniens außergewöhnlichster Export. Gerade mal 29 Jahre ist Katherine Jenkins jung und kann bereits fünf Nummer Eins Alben, weltweite Verkäufe von über 3 Millionen Alben und mehrere Brit Awards ihr Eigen n

Englands neues Ausnahmetalent – so wird sie oft genannt. Mit ihrem Album "Believe" will die Sopranistin Katherine Jenkins jetzt auch Deutschland erobern. Und zeigen, wie man "eingestaubte Oper" mit Popmusik verbindet. OK! traf die Sängerin mit bewegter Vergangenheit: Denn im Alter von 19 Jahren wurde sie überfallen und beinahe vergewaltigt, als Studentin nahm sie Drogen.

Wie denken Sie heute über Drogen?
Heute bin ich dagegen. Als ich jung war, habe ich viel herumexperimentiert. Aber ich finde es wichtig, darüber zu reden. Wenn Leute bereits im Drogensumpf stecken, sollen sie sehen, dass es daraus einen Ausweg gibt.

Sie sind optisch eher der Typ "amerikanisches Popsternchen". Werden Sie oft unterschätzt?
Früher ja. Als ich mein Studium an der ­Royal Academy of Music begann und sagte, dass ich Opernsängerin werden will, wurde ich nur belächelt. Ich finde es aber wichtig, Rollen tauschen zu können. Die Leute erwarten heute mehr von einem als nur eine gute Stimme.

Viele Ihrer Coversongs drehen sich um Herzschmerz. Sind Sie unglücklich?
Oh, nein. Ich habe einen Freund. Aber ich mag emotionale Musik, die mir die Tränen in die Augen treibt. Sie hat mir durch harte Zeiten geholfen: Mein Vater starb, als ich 15 Jahre alt war.

Einer der Songs ist auch Sarah McLachlans "Angel". Denken Sie dabei an ihn?

Ja, ich glaube, mein Vater ist jede Sekunde bei mir. Ich mag den Gedanken, dass da jemand ist, der auf mich aufpasst.