Bettina Zimmerman sprach mit OK!

Was die Schauspielerin vom Heiraten hält

Ein knappes Jahr lang ist sie abgetaucht. Nach der Geburt von Söhnchen Dylan im Oktober 2008 gönnte sich Bettina Zimmermann, 35, eine Auszeit in den USA, bevor sie sich in aufwendigen Dreharbeiten für RTL auf Schatzsuche begab. Eine will

Beruflich stürzt sich die Schauspielerin in Abenteuer. Privat lässt es die Neu-Mama dagegen ruhig angehen ...

Wie abenteuerlustig sind Sie selbst?

Ich bin in einem Dorf groß geworden. Da wird die Fantasie automatisch angeregt und man stolpert von einem Abenteuer ins nächste. Heute erlebe ich die eher in meinen Rollen, aber auch privat bin ich immer noch ein spontaner Typ. Wir buchen zum Beispiel nie Pauschalreisen. Wenn wir Urlaub machen, fahren wir zum Flughafen, kaufen ein Ticket und fliegen los.

Im Film spielen Sie Ihre erste Rolle nach der Babypause. Wie haben Sie Ihr Leben zwischen Job und Kind geregelt?

Das ist alles eine Frage der richtigen Organisation. Wenn ich drehe, ist es mir wichtig, dass mein Sohn vertraute Menschen um sich herum hat, und dass ich immer sofort bei ihm sein kann, falls etwas passiert. In meinem Beruf arbeite ich zum Glück außerdem meist projektbezogen, sodass ich dazwischen viel Zeit für meine Familie habe. Da fällt einem die Entscheidung, auch mit Baby wieder zu arbeiten, natürlich um einiges leichter.

Sie haben einige Stunts selbst gedreht. Sind Sie vorsichtiger, seit Sie Mutter sind?
Ich habe früher Momente erlebt, in denen man sich danach wirklich gefragt hat: Warum habe ich das bloß gemacht? Natürlich bin ich jetzt vorsichtiger geworden. Und eins steht fest: Wer Bungee-Jumping ausprobieren will, sollte das machen, bevor er ein Kind bekommt.

Nach der Geburt von Dylan ist es ruhig um Sie geworden …
Ich habe mich kurz mal vom Erdboden verschlucken lassen und ein ganzes Jahr Pause gemacht. Wir waren in der Zeit viel in den Staaten unterwegs, weil mein Freund dort gearbeitet hat. Diese Zeit habe ich sehr genossen.

Wie sieht es mit Hochzeit aus?
Es ist keine geplant und es wird auch keine geben. Ich finde, ein Kind ist verbindender als eine Hochzeit. Deshalb nenne ich meinen Freund auch ohne Ehering „meinen Mann“.

Sie waren nach der Geburt Ihres Kindes sehr schnell wieder schlank. Wie haben Sie das geschafft?
Man sagt: Es kommt neun Monate, es geht neun Monate. Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich musste nichts planen oder bestimmte Diäten machen. Ich habe einfach Glück gehabt. Ich habe mir in der ersten Zeit auch wenig abnehmen lassen und wollte alles selber machen. Ich habe mich bemüht, viel spazieren zu gehen und war ständig in Bewegung. Dass ich jetzt dünner bin als vorher, liegt daran, dass ich weniger Sport mache und dementsprechend weniger Muskeln habe.

Sind Sie denn eitel?
Nicht mehr oder weniger als andere Menschen. Ich gehöre jedenfalls nicht zu denen, die nicht ungeschminkt vor die Tür gehen können. Im Gegenteil: Wenn ich zehn Minuten länger schlafen kann, nehme ich auch mal nasse Haare in Kauf. Abends auf Terminen ist das was anderes. Da halte ich mich an den Dresscode und wenn da Smoking steht, komme ich im Abendkleid und mit Hochsteckfrisur. Dann bin gerne Frau.

Kati Degenhardt