Eva Mendes im OK!-Beauty-Talk

'Ich brauche kein Body Double'

Mit ihren fabelhaften Kurven sorgt Schauspielerin Eva Mendes aktuell in der Kampagne für Calvin Klein Jeans für neidische Blicke. Da muss doch nachgeholfen worden sein, oder?

Auf den Ranglisten der schönsten Frauen der Welt ist ihr Name immer ganz weit oben zu finden. Das verwundert kaum – werden die Kurven von Eva Mendes, 36, doch nur allzugerne von Regisseuren und Fotografen in Szene gesetzt. Aktuell ist sie in dem Film „Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen“ im Kino zu sehen und wirbt parallel halbnackt für Jeans, Parfums und Unterwäsche von Calvin Klein. Mit OK! spricht sie über das harte Los, ständig gut aussehen zu müssen …

Wow, um Ihren gebräunten Teint sind Sie wirklich zu beneiden! Sind Sie eine echte Sonnenanbeterin?

Ich gehe nur mit hohem Lichtschutzfaktor in die Sonne, bräune dann aber schnell – das hat etwas mit meiner Veranlagung zu tun. Und manchmal helfe ich mit Selbstbräuner nach, am liebsten mit „Brazilian Tan Dark“ von
Rodial. Wenn ich den benutze, glänzt meine Haut wie flüssige Schokolade.

Dass Sie super in Form sind, davon konnten wir uns zuletzt in der Kampagne für Calvin Klein Jeans und im Kinofilm „Bad Lieutnant“ überzeugen ...

Wenn ich mich schon nackt vor der Kamera rekele, dann möchte ich auch stolz auf das Ergebnis sein können – und kein Body Double bemühen.

Wie sieht Ihr Fitnessprogramm vor solchen Drehs aus?
Ein spezielles Vorbereitungsprogramm habe ich nicht. Ich laufe ohnehin nach Möglichkeit ein Mal pro Woche zehn Kilometer und bin jeden zweiten Tag bei meinem Personal Trainer. Nicht in erster Linie, um mich in Form zu bringen, sondern weil Fitness Balsam für meine Seele ist, meinen Kopf aufräumt. Danach bin richtig tiefenentspannt und kann dem Stress des Jobs wieder lachend begegnen.

Das ist alles? So einfach bekommt man einen Body à la Mendes?
Na ja, die Natur meinte es ganz gut mit mir und ich mag meine Rundungen. Aber ein paar zusätzliche Übungen können nicht schaden. Um meinen Hintern in Form zu halten, mache ich zum Beispiel Step-ups. Mit kleinen Gewichten in den Händen setzt man die Füße abwechselnd auf eine Bank in Kniehöhe. Das stärkt Muskulatur und Ausdauer zugleich.

Wir haben noch von einer anderen, eher eigenwilligen Gymnastikübung gehört …
(lächelt verlegen) Wer hat Ihnen das denn verraten? Aber ja, die gibt’s. Gerade nach einer kurzen Nacht lege ich mich manchmal rücklings aufs Sofa und lasse den Kopf senkrecht eine Viertelstunde nach unten hängen. Die Technik nennt sich Inversion und klingt ziemlich ungemütlich, aber die Schräglage hilft bei der Zirkulation des Blutes. Sie können mir aber glauben: Man sieht danach wieder ganz gesund und knackig aus!

Und wie ernähren Sie sich?
Früher war ich ein Fastfood-Junkie, doch man kann den eigenen Geschmack durchaus umprogrammieren. So lecker ich mal fetttriefende Burger fand, so sehr läuft mir heute das Wasser zusammen, wenn ich etwa frischen Lachs mit braunem Reis und ­Salat sehe.

Sie haben doch bestimmt noch einen Geheimtipp in Sachen Schönheit.
Der ist gar nicht geheim und noch dazu fast umsonst zu haben: immer viel Wasser trinken.

Ach kommen Sie, das sagen doch alle!
Ich weiß, aber es stimmt. Ich trinke bis zu vier Liter am Tag. Klar, das ist auf Dauer ganz schön monoton. Aber mit ein paar Scheiben Zitrone oder auch Gurke wird es nicht so schnell langweilig. Wie gut mir das Wasser tut, merke ich etwa daran, dass meine Lippen ganz von allein glänzen. Ich will Sie zwar nicht zum Gähnen bringen, aber ich habe noch ein zweites Schönheitsgeheimnis, das eigentlich keins ist: so viel wie möglich schlafen. Das sind die beiden ältesten und bewährtesten Beauty-Tricks der Welt. Und jede Wette: Frauen sahen dank Wasser und Schlaf auch schon vor 100 Jahren bombastisch aus. Damals, als es noch keine Kaufhäuser voller Hilfsmittel gab …

Roland Huschke, Judith Kriener