Exklusiv: Diane Kruger

OK! traf den deutschen Hollywood-Star

Sie ist die erfolgreichste Deutsche in Hollywood. Doch Diane Kruger hat ganz andere Erwartungen vom Leben. Welche das sind, verrät sie nur in OK!

Sie hat das ganz große Los gezogen – beruflich wie privat. Wenn Diane Kruger, 33, nicht gerade mit Brad Pitt oder Orlando Bloom vor der Kamera steht, ist sie bei ihrem Freund, dem TV-Schauspieler ­Joshua Jackson, 32, in dessen Heimat Kanada. Seit 2006 sind die beiden ein Paar – wie läuft’s eigentlich?

Ist alles in Ordnung bei Ihnen und Ihrem Freund Joshua Jackson? Bei der Abschlussveranstaltung der Filmfestspiele in Cannes und bei der AmfAR-Gala im Februar liefen Sie ganz alleine über den roten Teppich …
Sie haben den falschen Eindruck. Wir sind ständig gemeinsam unterwegs. Nach den Festspielen in Frankreich waren wir zusammen in New York, danach ging’s nach London. Wir haben die Regel, dass wir nie länger als 14 Tage voneinander getrennt sind. Und ich setze durch, dass wir das auch einhalten. Josh dreht unter der Woche die Mystery-Serie „Fringe“ in Vancouver, und da komme ich ihn dann besuchen. Ich möchte eine Beziehung, in der wir uns jeden Tag sehen und ein paar Wochen lang im gleichen Bett schlafen.

Warum wollen Sie mit Josh in einem Bett schlafen?

Weil er ein echt guter Junge ist. Er unterstützt mich zum Beispiel, wenn ich eine ­schwierige Rolle habe. Es ist bei mir nicht so, dass ich eine heftige Szene drehe und auf Kommando losheule, und wenn es „Schnitt!“ heißt, bin ich wieder ganz die Alte. Als ich etwa das Drama „Pour Elle“ drehte, bei dem ich unschuldig ins Gefängnis komme, war ich drei Monate lang nur deprimiert und nicht die grinsende Freundin, die Josh gewohnt war. Gerade zu der Zeit haben wir uns auch nicht so häufig gesehen. Das war eine harte Phase, aber wir haben das gemeisam überstanden. Josh steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, den wirft nicht so leicht etwas um.

Er nervt Sie also nie?
Jeder Partner nervt den anderen mal, das ist ganz natürlich. Wenn wir gemeinsam auf Reisen sind, dann kann Josh auch im Schlamm schlafen – ich kann das nicht. Einmal übernachteten wir in einem Cabrio auf einem Parkplatz – ich wäre fast gestorben vor Angst!

Zicken Sie nie rum – wenn Sie zum Beispiel Stress im Job haben?
Doch, ich bin ständig angespannt. Außerdem kann ich mein Leben nur schwer organisieren. Immer verliere ich etwas. Uhren zum Beispiel. Mir ist auch schon passiert, dass ich von einer Reise mit voll gepackten Koffern zurückkam und meine Schlüssel vergessen hatte. Ich musste 1 000 Euro für den Schlüsseldienst hinblättern. Aber dafür kann ich gut kochen. (lacht) Josh liebt deutsches Essen. Deshalb gibt’s einmal im Monat Braten mit Rotkohl.

Das klingt so, als hätten Sie den Mann fürs Leben gefunden!
Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, einmal mit Josh Kinder zu haben. Ich will mein Leben als Frau nicht verpassen und nicht allein und vertrocknet im Alter dasitzen. Mein Traum ist es, mit meiner Familie in einem Haus am Strand zu leben.

Also ist Josh der Mr. Right für Sie?
Der ideale Kandidat ist jemand, der weibliche Psychologie bis ins Feinste versteht. Fabienne Berthaux, die Regisseurin meines neuesten Films, „Lily Sometimes“, hat solche Eigenschaften. Deshalb vertraute ich ihr blind, und aus dem Grund ist sie eine meiner engsten Freundinnen. So einen Mann müsste es geben. Den würde ich vom Fleck weg heiraten.

Rachel Bradley