Nina Bott im OK!-Interview

Über ihre Pläne nach dem Serienausstieg

Bei der Erfolgsserie „Alles was zählt“ steigt Nina Bott aus. Doch die Familie hat sie nicht lange für sich.

Zwei Jahre verkörperte sie Céline Laffort bei der Daily Soap auf RTL. Doch nicht mal der Stress einer täglichen Serie hat sie ausgelastet. So hat Nina Bott, 32, etwa noch ganz nebenbei beinhart für die Tanzshow „Let‘s Dance“ trainiert – und sich liebevoll um ihren Sohn Lennox, 6, gekümmert. Nun hört sie auf bei „Alles was zählt“, am 12. Juli fiel die letzte Klappe. Aber nicht etwa, um einen Gang runterzuschalten …

Was war der Grund für den Ausstieg?
Eigentlich war nur ein halbes Jahr in der Serie geplant, weil ich meiner Familie nicht zumuten wollte, dass ich dauernd weg bin. Schließlich musste ich alle zwei Tage zwischen Hamburg und Köln pendeln. Jetzt habe ich Lust, andere Sachen zu machen. Der Zeitpunkt ist richtig.

Wie ist denn der Tagesablauf, wenn man eine Daily Soap dreht?
Unterschiedlich. An manchen Tagen beginnt mein Tag nachmittags, an anderen drehe ich rund um die Uhr. Abends muss ich mich auf den nächsten Tag vorbe­reiten.

Serienstar, Mutter, „Let’s Dance“ – haben Sie sich zu viel zugemutet?
Ich empfinde so was nicht als Belastung, gerade weil ich ein super Privatleben habe. Dann kann man einfach beruflich mehr wegstecken und hat mehr Power.

Können Sie gut abschalten?

Ganz besonders bei einer Massage. Da muss mein Freund häufiger ran. Und wenn ich in Köln bin, gönne ich mir gern das volle Wellness-Programm: Pediküre, Maniküre, später noch ein Bad …

Ihr Serien-Liebster Norman Kalle hört ja auch bei „Alles was zählt“ auf …
Ja, in der letzten Folge reisen wir gemeinsam in ein fernes Land. Norman wohnt auch in Hamburg. Ich treffe ihn und seine Freundin öfters im Supermarkt.

War Ihr Freund nicht eifersüchtig bei den vielen Liebesszenen beim Dreh?
Nee, noch nie, der ist da abgehärtet. Er ­wusste ja, dass ich Schauspielerin bin, als er mich kennengelernt hat. Damit muss er leben! Und die richtigen Liebesszenen
zwischen Norman und mir sind noch gar nicht gesendet worden.

Werden Sie jetzt Vollzeit-Mami?
Ich freue mich total auf den Alltag und die Zeit als ganz normale Familie. Besonders auf die gemeinsame Wohnung mit meinem Freund Florian. Einfach mal eine normale Mutter sein, die nicht nur mal zwei Tage die Woche für ihr Kind da ist. Aber auf die Dauer wäre mir das zu langweilig!

Wie geht’s denn beruflich weiter?
Ab September, wenn mein Sohn eingeschult ist, gehe ich wieder zu Castings. In den letzten Jahren gab es Anfragen vom ZDF für Fernsehfilme – und so etwas würde ich auch gern machen.

Bekommt Ihr Sohn Lennox ein Geschwisterchen?  

Die nächsten ein, zwei Jahre nicht. Ich wüsste nicht wann, leider. Aber generell ja. Ich bin neulich Tante geworden und einige Freundinnen von mir Mama – das steckt natürlich an …

Jennifer Hartfeld