"Blue" im Interview

Comeback nach fast sechs Jahren

Nach fast sechs Jahren Pause hat sich “Blue” wiedervereint. Beim “Eurovision Song Contest” in Düsseldorf hatten sie ihren ersten großen Comeback-Auftritt – sie landeten auf Platz 11. OK! hat bei Band-Mitglied Antony Costa nachgefragt, was “Blue” noch so alles vorhaben ...

Der Eurovision Song Contest liegt einige Tage zurück  - wie gehts Euch?
Wir fühlen uns so geehrt - wir haben so viel positives Feedback bekommen und es war uns eine Ehre unser Land beim ESC zu repräsentieren. Unsere Single "I Can" kam bei den Zuschauern gut an. Immerhin sind wir in einigen Ländern schon in der Top 10.

Und wie kam es dazu, dass Ihr am Eurovision Song Contest teilgenommen habt?
Wir waren Ende letzten Jahres im Studio, um an unserem Album zu arbeiten. Und dann wurden wir von BBC angesprochen und gefragt, ob wir nicht Lust hätten einen Song beim ESC zu performen.

Auch auf Eure Single "I Can"? Es ist immerhin Eure erste Single nach eurem Comeback. Kann man diesen Titel als eine Art Hymne sehen?
Ja, genau das ist es. Nach all den Jahren, die wir schon gemeinsam sehr erfolgreich waren und nach der Trennung war es genau so, dass wir jetzt dachten: 'Wir können das immer noch' - und wir passen besser denn je zusammen.

Und das, obwohl Ihr Euch 2005 getrennt habt. Ein Grund soll vor allem Überarbeitung gewesen sein - auch von Burn-Out war die Rede...
Es war eine sehr harte Zeit. Wir hatten viele Termine, Auftritte und waren fast täglich unterwegs. Jeden Tag ein anderes Land - das zehrt an den Nerven. Natürlich haben wir auch viel gefeiert - aber irgendwann ging es nicht mehr.

Und jetzt ist alles anders?
Ja, wir haben einen Gang zurückgeschaltet und eine Pause eingelegt. Nun sind wir wieder vereint - und das klappt besser denn je. Es ist die richtige Zeit für ein Comeback.

Es gibt einige sehr erfolgreiche Boygroups, die sich getrennt und wieder vereint haben. Take That ist seitdem überaus erfolgreich. Glaubt ihr, dass ihr an eure alten Erfolge anknüpfen könnt?
Wir hoffen es sehr. Wir haben jetzt so viel positives Feedback bekommen - und wir werden daran arbeiten, dass es so weiter geht. Aber unsere Grenzen natürlich früher sehen und mehr auf uns Acht geben (lacht).

Ihr habt euch für das "Attitude Magazine" fast komplett nackt ausgezogen. Wer kam auf die Idee?
Naja, wir sind sechs Jahre nicht mehr gemeinsam aufgetreten und wollten wieder in die Köpfe der Leute. Dann kam die Anfrage vom Attitude Magazine. Wir haben für das Shooting viel trainiert - und die Fotos können sich doch wirklich sehen lassen, oder? (lacht)

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