OK! traf Amrei Haardt

Die Newcomerin im Interview

Die 22-jährige Newcomerin Amrei Haardt ist am 30. April in „Der letzte Bulle“ zu sehen und stand gerade erst mit Matthias Schweighöfer für dessen neue Komödie „Schlussmacher“ vor der Kamera. OK! traf die Jung-Schauspielerin in ihrer Wahlheimat Köln.

Wolltest Du schon immer Schauspielerin werden?

Ja. Ich habe schon immer gesagt, nach der Schule gehe ich meinen Weg und werde Schauspielerin. Aber niemand hätte gedacht, dass ich das wirklich mache. Ich habe mir sofort nach dem Abi eine Schauspielagentur gesucht, weil es mir wichtig war, sofort Jobs zu bekommen und nicht erst die Schauspielschule zu beenden.

Wann hast Du Dein Abi gemacht?

2010. Danach war ich auf einer privaten Schauspielschule in Köln. Da habe ich dann aber aufgehört, weil ich das Gefühl hatte, dass mich das überhaupt nicht weitergebracht hat. Dann habe ich angefangen, Einzelunterricht zu nehmen.

Und wie bist Du an Deine Rolle in „Schlussmacher“ gekommen?

Ich habe den Castingaufruf von Matthias bei Facebook gesehen und mir gedacht, in einem Schweighöfer-Film mitzuspielen, wäre so toll. Dann bin ich zu einem Freund gegangen, mit dem wir dann die Idee hatten, Matthias mit einem eigenen Video etwas hochzunehmen. Ich war sehr skeptisch, ob das überhaupt den Humor von Matthias treffen würde. Und dachte schon, wenn ich das versaue, ist meine Karriere kaputt. (lacht)

Und dann habt ihr Dein Bewerbungsvideo bei youtube hochgeladen ...

Genau. Wir haben das Video innerhalb von drei Stunden gedreht und sind anschließend abends noch feiern gewesen, weil wir unsere Idee selber so lustig fanden. Und am nächsten Morgen bin ich aufgewacht, und hatte schon eine persönliche Facebook-Nachricht von Matthias. Darin stand, dass er unser Video superlustig fand und wir ihn mal anrufen sollten. Das war der schönste und zugleich schrecklichste Moment meines Lebens. (lacht)

Wie lange hat es gedauert, bis Du Matthias schließlich getroffen hast?

Das ging total schnell: Freitag haben wir das Video hochgeladen, Samstag telefoniert und Dienstag bin ich schon nach Berlin gefahren. Ich hatte mir vorher immer vorgenommen, wenn ich mal in so einem großen Kinofilm mitspiele, gehe ich einen Monat vorher zur Kosmetikerin, kaufe mir neue Klamotten und gehe zum Friseur. Aber dann ging das alles so ratzfatz ... (grinst)

Was kannst Du schon über Deine Rolle verraten?

Ich hatte zwei Drehtage und spiele die Geliebte von einem über 60-Jährigen. Ich hoffe, es wird ein Lacher ...

Neben Matthias hast Du auch noch mit einem anderen Frauenschwarm gedreht, mit Henning Baum.  Wie ist der so beim Dreh?

Das war eine sehr lustige Situation, weil wir uns zuerst auf der Mädchen-Toilette einer Schule getroffen haben. Henning musste sich erst einen Weg durch die ganzen Schüler bahnen, die alle ein Autofgramm von ihm wollten. Dann kam er zu mir und sagte mit seiner dunklen Stimme: Hi, ich bin der Henning!“

Diese Folge wird heute gezeigt. Was spielst Du?

Ich spiele einer der Lästerbacken der Schule, die einen vermeintlichen Selbstmord mitkriegt. Ich bin echt aufgeregt, wie mein Auftritt ankommt. (grinst)

Interview: Thomas Kielhorn

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