OK! traf Giovanni Zarrella

Der Sänger im Interview

Giovanni Zarrella ist der mit Abstand erfolgreichste Solokünstler, der je bei „Popstars“ mitgemacht hat. Heute erscheint mit „Viva La Mamma“ der erste Single-Vorbote seines dritten Solo-Albums. Darüber sprach OK! mit ihm und natürlich über seine Frau und die gemeinsamen Nachwuchspläne ...

Giovanni, was kannst Du über Deine neue CD verraten?

Ich hatte erst überlegt, ob ich mit Ross ein Duett-Album aufnehmen soll. Aber ich bin der Einzige, auf den ich mich verlassen kann. (lacht) Das Album kommt im Spätsommer nach der Fußball-EM. Unter Anderem habe ich vier italienische Klassiker völlig neu aufgenommen.

Was unterscheidet Dich von den vielen Castinggewinnern, die wieder in der Versenkung verschwunden sind?

Ich habe immer an meiner Glaubwürdigkeit gearbeitet und war nie Teil von Formaten, die man ins Lächerliche ziehen konnte oder die das Image gefährden. Mir war die musikalische Nachhaltigkeit immer sehr wichtig.

Warum heißt die erste Single „Viva La Mamma“?

Das ist eine Hommage an alle Mütter, aber vor allem an meine Frau Jana-Ina und meine Mutter. Und wer die Single bis zum 8. Mai auf meiner Homepage www.giovanni.cd bestellt, bekommt sie noch rechtzeitig zum Muttertag am 13. Mai zugeschickt. Richtig schön mit persönlicher Widmung ... (grinst)

Ein Lobgesang auf alle Frauen?

Richtig. Bei uns Italienern denken immer alle, dass wir Männer die Hosen anhaben, aber wir stehen total unter dem Pantoffel. Bei meinen Eltern im Restaurant darf mein Vater tagsüber so tun, als hätte er das Sagen. Aber wehe, wenn es dunkel wird und der Laden abgeschlossen ist ... (lacht)

Und mit so einer Powerfrau bist Du auch verheiratet ...

Meine Frau Jana-Ina ist definitiv eine tolle Mutter. Wie sie das alles unter einen Hut bringt, dafür bewundere ich sie. Sie hat jetzt auf www.jana-ina.de auch ihre eigene Schmuckkollektion. Als sie vor zwei Wochen dafür Werbung bei Stefan Raab gemacht hat, ist anschließend der Server zusammengebrochen.

Ihr seid beide beruflich stark eingespannt. Wie entspannt ihr?

Wir haben gerade vier Tage Urlaub in einem Wellness-Hotel gemacht. Das war das erste Mal, dass wir ohne unser Söhnchen Gabriel weg waren. Dafür haben wir am nächsten Morgen sofort bei Oma und Opa angerufen und haben gefragt, wie es ihm geht.

Bleibt Gabriel ein Einzelkind?

Auf keinen Fall. Gabriel fragt uns sogar schon: „Ich will eine kleine Schwester.“ Mal sehen, wann wir seinen Wunsch erfüllen können. (grinst)

Interview: Thomas Kielhorn

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