Marie Nasemann: Hängt sie das Modeln an den Nagel?

Theaterspielen ist der große Traum der „GNTM“-Finalistin

Als sie vor sechs Jahren im Finale von „Germany's Next Topmodel“ stand, träumte Marie Nasemann, 26, von einer internationalen Karriere als Model. Doch seit einiger Zeit hat die 26-Jährige eine neue Passion: Marie macht eine Schauspielausbildung. Wird sie das Modeln für eine große Rolle auf einer Theaterbühne jetzt etwa ganz an den Nagel hängen? OK! hat bei ihr nachgefragt…

Was hast Du in Hamburg für ein neues Projekt?

Ich habe bei einem Studienprojekt der Musiktheaterregisseurin Sara Kohm mitgewirkt. Die Oper "Herzog Blaubarts Burg" wurde in der Opera Stabile in der Staatsoper Hamburg aufgeführt. Wir sind gerade fertig. Für mich gehen diese Woche aber schon wieder neue Proben los“, schwärmt Marie von ihrer neuen Passion als Schauspielerin. 

Liegt Dir das Schauspielern?

„Ja, auf jeden Fall entwickelt sich das Theaterspielen zu einer immer größer werdenden Leidenschaft. Zu Beginn meiner Schauspiel-Ausbildung im Sommer 2013 lag mein Ziel noch klar beim Drehen. Aber aktuell tendiere ich immer mehr dazu, nach dem Abschluss erstmal ordentlich Theater zu spielen“, so das Model.

Könntest Du Dir vorstellen, das Modeln an den Nagel zu hängen, um auf der Bühne zu stehen?

„Seit meiner Ausbildung habe ich das Modeln zwangsläufig reduzieren müssen, aber dennoch habe ich immer wieder große Freude daran vor der Fotokamera zu stehen. Inzwischen gleicht das Modeln mehr einem Hobby, dem ich immer wieder gerne nachgehe. Ich treffe mich mit befreundeten Fotografen, style die Outfits so wie ich sie haben will, oder stehe z.B. für das Shooting meiner eigenen Handtaschenkollektion vor der Kamera. Der Spaß darf nie fehlen“, erklärt Marie ihre Pläne.

Wäre auch ein Job als Moderatorin à la Lena Gercke eine Option für Dich?

„Ich habe zwei Jahre eine Musikchartshow fürs Fernsehen moderiert und war ein Jahr bei Servus TV in Österreich. Man mag es kaum glauben, aber auch an diesem Bereich habe ich viel Freude. Aber meine Ausbildung geht noch bis nächsten Sommer. Und so wie ich momentan eingebunden bin, gibt es bis dahin keinen Platz für einen festen Moderationsjob…“

Hast Du auch Angst vor Kritikern, wenn Du auf der Bühne stehst?

„Ich bin sehr dankbar, meine Fans sind sehr nett zu mir! Bei der Schauspielerei geht es ja auch zunächst mal darum, den Regisseur zufrieden zu stellen. Obwohl man hier auch nicht immer auf Komplimente bauen sollte… Im Prinzip merkt man auf der Bühne schon selber, ob das Publikum mit Spannung dabei ist oder nicht. Und ob es sich für dich als Rolle gerade richtig und schlüssig anfühlt. Kritiker wird es immer geben. Die Kunst ist es, denke ich, den Glauben an einen selbst nicht zu verlieren und nur Dinge zu tun, hinter denen man zu 100 Prozent steht“, so Marie Nasemann zu OK!.