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Nadja abd el Farrag: "Sie ließen mich ins offene Messer laufen"

Uns erzählt sie die traurige Geschichte von fiesem Verrat, dreisten Lügen und unendlicher Geldgier

Ihren Geburtstag feierte Nadja abd el Farrag, 53, ohne Freunde. Sie hat keine mehr. Mit IN spricht sie über das wohl düsterste Kapitel ihres Lebens. 

Nadja abd el Farrag: "Ich habe kaum noch Freunde"

Sie war nur noch Haut und Knochen. Falsche Freunde und unzählige Skandale katapultierten Nadja Abd el Farrag in den finanziellen und körperlichen Abgrund. IN erzählt sie die traurige Geschichte von fiesem Verrat, dreisten Lügen und unendlicher Geldgier.

Sie hatten letzte Woche Geburtstag. Gab es eine große Party?


Nadja Abd el Farrag: Nein, Partys feiere ich schon 
lange nicht mehr. 

Kamen denn wenigstens Freunde?


Ich habe kaum noch Freunde. Ich wurde so oft hintergangen und ausgenutzt. Der Einzige, dem ich wirklich vertrauen kann, ist Burkhardt. Er hat mich quasi gerettet.

Inwiefern?


Ich war umgeben von Menschen, die mit mir Geld verdienen wollten. Sie haben sich als Freunde ausgegeben und mich ausgenutzt. Sie haben hinter meinem Rücken die Fotografen angerufen und mich ins offene Messer laufen lassen.


Wie haben Sie Burkhardt kennen­ gelernt?


Meine damalige sogenannte Managerin – die Betreiberin eines indischen Restaurants in Hamburg – hat mich immer bei ihm im Hotel eingebucht. Anfangs konnte er mich nicht leiden.


"Sie war eine Ratte"

Wie ging es weiter?


Burkhardt hat festgestellt, dass ich am Ende bin. Sonja – so hieß sie – hat mir Geld dafür gegeben, dass ich mich auf ihren Partys sehen lasse. Sie verkaufte es der Presse dann so, dass ich ständig auf den Veranstaltungen bin, trinke und immer mehr abstürze. Sie war eine Ratte.



Naddels traurige Vergangenheit:
Nach der Trennung von Dieter Bohlen geriet Nadja auf die schiefe Bahn. Falsche Freunde, zahlreiche Abstürze, Skandale und Alkoholexzesse trieben sie in den Ruin. ©ddp Images

Und dann schritt er ein?


Ja, er hat die falschen Freunde vergrault. Sonja zum Beispiel. Die hatte wieder einmal eine Party geplant. Mit Michael Ammer. Burkhardt sagte, ich soll da nicht hingehen. Sie wiederum hat dann mit
 der Polizei gedroht und behauptet, er würde mich im Hotel gefangen halten.


"Ich habe nur noch 46 Kilo gewogen"

Sie waren also am Tiefpunkt?


Ja, das war zu der Zeit, als meine Leberwerte so schlecht waren. Ich habe nur noch 46 Kilo gewogen - mittlerweile habe ich aber 10 Kilo zugenommen. Und das habe ich auch Burkhardt zu verdanken.

Ein Paar sind Sie aber nicht?

Das wurde uns auch schon angedichtet, da ich ja immer noch hier im Hotel wohne. Die Wahrheit ist: Burkhardts Lebensgefährtin steht an der Rezeption. Und wir verstehen uns sehr gut. 

"Niemand will 'die Naddel' in seiner Wohnung"

Ausziehen wollen Sie aber trotzdem?

Ich würde mir so sehr eine Wohnung wünschen und ich will es auch noch
in der ersten Jahreshälfte schaffen. Ich habe auch schon einige angeguckt, aber das ist alles so irrsinnig teuer. Dazu kommt: Niemand will „die Naddel“ in seiner Wohnung ...

Wie kommt das? 

Durch die ganzen Skandale denkt jeder, ich bin unzuverlässig. Ich hat
te auch schon sehr viele Aufträge, die dann zurückgezogen wurden, weil wieder irgendein schlimmes Foto von mir in einer Zeitung war. 

Können Sie ein Beispiel nennen?


Ich hätte gemeinsam mit einem Kinderbuch-Autor auf Lese-Tour gehen können. Damit hätte man Spenden für ein Kinderhospiz gesammelt. Als dann wieder ein negativer Bericht über mich auftauchte, kam am nächsten Tag der Anruf und alles wurde abgesagt.


Macht Sie das traurig?


Natürlich. Klar habe ich Dinge gemacht, auf die ich nicht stolz bin. Dazu kommt, dass mir immer die Worte im Mund umgedreht werden. Jeder will immer einen Skandal und ich muss dafür herhalten. Das muss jetzt endlich mal vorbei sein.


Jetzt soll es aufwärts gehen: Mit ihrem neuen Buch „Achterbahn“ (Obermayer, 9,90€), das sie am 17. März auf der Leipziger Buchmesse vorstellte, rechnet Nadja mit ihrer Vergangenheit ab. Die Biografie ist für sie eine Art Abschluss eines dunklen Kapitels.

Nadja abd el Farrag: "Jetzt muss es wieder bergaufgehen"

Hat Ihnen Ihr neues Buch „Achterbahn“ geholfen, die Dinge
 zu verarbeiten?


Auf alle Fälle. Darüber zu reden hat gut getan. Es ging so lange bergab. Jetzt muss es also wieder bergaufgehen. 
Eben so wie bei einer Achterbahn... 

Natalie Eichhammer

 

 

 

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