Jahrelange Trauer: Wie Sandra Bullock den ALS-Kampf ihrer großen Liebe versteckte

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Jahre des Schweigens für das größte Versprechen ihres Lebens: Drei Jahre nach dem ALS-Tod von Fotograf Bryan Randall spricht Sandra Bullock erstmals öffentlich über die traumatische Pflegezeit, die sie aus Rücksicht auf seine Wünsche vor der gesamten Welt geheim halten musste.

Sandra Bullock bricht Schweigen über ALS-Tod ihrer großen Liebe

Zu seinem dritten Todestag spricht Sandra Bullock (62) erstmals über den tragischen Verlust ihres Lebenspartners Bryan Randall. Mit 57 Jahren starb der Fotograf, den sie 2015 kennengelernt hatte, an den Folgen seiner ALS-Erkrankung. So überraschend die Meldung damals für die Öffentlichkeit war, so plötzlich war sein Sterben für die Hollywood-Schönheit nicht. "Ich habe schon vier Jahre vor seinem Tod angefangen, um Bryan zu trauern", offenbart sie im US-Podcast "SmartLess".

"Mein Liebster ging viel früher, als sein Körper ging!" Er sei "die Hälfte unserer Beziehung krank gewesen". Ein niederschmetterndes Leid als Angehörige, mit dem sie damals völlig allein fertig werden musste. Denn er habe sie gebeten, die Diagnose geheimzuhalten. "Ich durfte nicht darüber sprechen. Das war die Bitte, und ich habe versucht, mich daran zu halten – ich habe sie respektiert."

Sandra Bullock musste Diagnose geheim halten

Nur mit ihrer Schwester Gesine Bullock-Prado teilte sie ihre Sorgen. Vor Freundinnen wie Jennifer Aniston (57) musste sie tun, als gehe es ihr gut, als sei sie nach der schlagzeilenträchtigen Trennung von ihrem Fremdgänger-Ehemann Jesse James 2010 endlich glücklich. Besonders während der Corona-Pandemie habe sie sich "isoliert" gefühlt mit der "enormen Last" seiner folgenschweren Diagnose.

Als die körperlichen Beschwerden dann noch mit dem Mentalen einhergingen, war das eine ziemlich düstere Dreifachbelastung,

Sandra Bullock

gesteht die Schauspielerin heute.

Zwischen der Erziehung ihrer Adoptivkinder Louis (16) und Laila (12) sowie Bryans Tochter aus einer früheren Beziehung, den medizinischen Behandlungen und der nervenaufreibenden Teilnahme an Medikamentenstudien fühlte sich Sandra Bullock wie in einem "Hamsterrad gefangen".

Heute beschreibt sie die Zeit als "traumatisch". Drei Jahre später scheint sie die Tragödie ihres Lebens so gut wie möglich verarbeitet zu haben. Mit "Zauberhafte Schwestern 2" kehrt der Publikumsliebling nach vier Jahren Pause diesen Monat endlich wieder zurück auf die Leinwand.

Dieser Artikel von Meike Rhoden erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von OK! - alle zwei Wochen mittwochs neu am Kiosk!

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