Jogi Löw: Krasse Beichte während der WM

Jogi Löw: Krasse Beichte während der WM - "Da würde ich am liebsten aus dem Fenster springen!"

Bundestrainer Joachim aka Jogi Löw, 58, steht seit Jahren im Fokus der Medien - vor allem während der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Doch der Mega-Hype um seine Person wird dem National-Coach manchmal zu viel, wie er jetzt in einem emotionalen Interview offenbarte.
© Getty Images
Jogi Löw hat eine riesengroße Fanbase - doch mit dem Hype um seine Person kommt der Nationaltrainer nicht immer so gut zurecht ...

Jogi Löw: Psycho-Drama!

Jogi Löw ist mit Leib und Seele Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Nicht nur die Kicker, sondern auch er stehen regelmäßig im Mittelpunkt der Berichterstattungen und haben eine riesengroße Fanbase. Für den Schwarzwälder ist das jedoch nicht immer nur mit Vorteilen verbunden, wie er jetzt offenbarte.

Wenn ich zum Beispiel im Zug sitze und es steigen Fans ein und die erkennen mich und singen ein Lied. Ehrlich, da würde ich manchmal am liebsten aus dem Fenster springen,

so der 58-Jährige im Interview mit dem "Österreichischen Kurier". Eine traurige Beichte.

Schränkt der Fan-Hype Jogis Leben ein?

Einige Fans gingen laut des Trainers sogar so weit, dass sie bei ihm zu Hause klingeln und ihn nach Eintrittskarten für Länderspiele fragen. Dennoch lasse sich Löw nicht einschränken und gehe in seiner Freizeit auch ins Kino.

Daheim in Freiburg ist es sowieso nicht so schlimm. Da kennen mich die Leute, und wahrscheinlich habe ich da inzwischen alle schon durch mit einem Foto.

Er wisse zwar, dass das Interesse der Leute "nett gemeint" sei, dennoch sei es "nicht immer einfach" für ihn.

Du spürst die Blicke, was macht er, was tut er? Ich weiß nicht, ob man das lernen kann, dass man sich irgendwann so frei fühlt, dass einem das nichts mehr ausmacht.

Nach zwölf Jahren im Amt wisse der Nationaltrainer nun aber, wie er mit seiner Popularität umzugehen habe. "Ich versuche, mich so normal wie möglich zu benehmen!"

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