Abgesagter Alphaville-Auftritt auf "Glücksgefühle"-Festival schlägt hohe Wellen
Es war das Thema der vergangenen Tage: Vom 3. bis zum 6. September findet am Hockenheimring erneut das "Glücksgefühle"-Festival statt, das unter anderem von Lukas Podolski (41) und Künstlermanager Markus Krampe ins Leben gerufen worden ist. Doch nach Glück und guter Laune sah es in den letzten Tagen zunächst nicht aus, stattdessen zogen dunkle Wolken auf. Der Grund? Die Band Alphaville hatte kurz vor Festivalstart via Instagram bekanntgegeben, von dem Festival ausgeladen worden zu sein: "Wir haben uns sehr auf unseren Auftritt am Freitag dieser Woche beim 2026er Glücksgefühle-Festival am Hockenheim Ring gefreut. Heute hat uns der Veranstalter das Konzert jedoch abgesagt. Und dies mit einer Begründung, die uns einigermaßen fassungslos gemacht hat. So heißt es in dem Absageschreiben, ich zitiere den Veranstalter wörtlich: '... wir keine politischen Themen oder Äußerungen jeglicher Art auf unserer Bühne dulden. (...) Aus diesem Grund möchten wir von einem Auftritt von Alphaville beim Glücksgefühle-Festival Abstand nehmen.' Diese Begründung gleicht aus unserer Sicht einem Maulkorberlass - uns allen bestens bekannt aus Diktaturen."
Heftiger Shitstorm für Festival-Veranstalter
Der Fall schlug hohe Wellen: Zahlreiche Künstler, darunter beispielsweise Culcha Candela oder die Toten Hosen, die Alphaville-Frontmann Marian Gold kurz nach der "Glücksgefühle"-Absage in Münster während eines Konzerts auf die Bühne geholt hatten, kritisierten die Veranstalter scharf und auch zahlreiche Fans kündigten an, das Festival boykottieren zu wollen und riefen auch diverse weitere Promis dazu auf, ihre geplanten Auftritte abzusagen. Mittlerweile ruderte Markus Krampe zurück, entschuldigte sich öffentlich und gestand sich ein: "Ich habe einen Fehler gemacht." Kurzerhand wurde Alphaville wieder zum "Glücksgefühle"-Festival eingeladen - doch die Band sagte endgültig ab:
Wir nehmen die Entschuldigung und Wiedereinladung des Veranstalters Markus Krampe zur Kenntnis und hoffen, dass er von nun an die Bedeutung von Rede-und Kunstfreiheit beim ‘Glücksgefühle Festival’ gebührend respektiert. Ungeachtet dessen haben die vorangegangenen Äußerungen eine Atmosphäre geschaffen, in der wir von einem Auftritt absehen. Die Gage für den nicht stattfindenden Auftritt wird Alphaville an eine gemeinnützige Organisation spenden.
Heftige Hassnachrichten: Lukas Podolski wehrt sich deutlich
Und während am Hockenheimring mittlerweile ausgelassene Festival-Stimmung herrschen dürfte, müssen sich Lukas Podolski und Markus Krampe nach wie vor mit Kritik und offenbar sogar krassen Hass auseinandersetzen. Laut "Bild" äußerte sich der einstige Fußball-Profi während einer Pressekonferenz zum Festival in aller Deutlichkeit zu den teils heftigen Reaktionen:
Die Leute sollen vorsichtig sein wie sie über mich reden. Ein Lukas Podolski kann auch anders. Ich lasse weder mich noch meine Familie beleidigen. Jeder weiß, woher ich komme. Und ich lasse mich nicht in irgendeine politische Ecke drängen.
Ähnlich sieht das Ex-Wendler-Manager Markus Krampe, dessen Familie ebenfalls von einigen Menschen hineingezogen worden sei: "Wenn es gegen meine Familie geht, dann ist Ende." Zusätzlich stellte er klar, dass Lukas Podolski mit dem Alphaville-Eklat nichts zu tun gehabt hätte …
Verwendete Quellen: Instagram, Bild





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