Kerstin Ott: "Es ist mein Körper" – Darum ließ sie sich die Brüste entfernen

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Kerstin Ott hat eine drastische Entscheidung getroffen: Sie hat sich ihre Brüste entfernen lassen. Was hinter diesem radikalen Schritt steckt, hat die Schlagersängerin nun enthüllt.

Kerstin Ott: "Das ist keine Verkleinerung, sondern eine ganze Mastektomie"

Mit Hits wie "Regenbogenfarben" oder "Die immer lacht" sorgt Kerstin Ott (44) immer direkt für Partystimmung. Doch nun schlägt die Musikerin ernstere Töne an. Im Rahmen der "Goldenen Henne" hat die Schlagersängerin ganz offen über ihre Brustentfernung gesprochen – und dahinter steckt ein ernster Grund. "Ich finde es auch wichtig, das ist keine Verkleinerung, sondern eine ganze Mastektomie gewesen", erzählt Kerstin im Interview mit "Bunte". Und weiter: "Einfach aus der Tatsache, weil in meiner Familie auch Brustkrebs ist und mich die sowieso immer gestört haben." Ihre Oberweite sei ihr "nie wichtig gewesen." Bereits in ihren 30ern entschied sie sich für den Eingriff. Sie habe lange mit ihrer Entscheidung gehadert, doch die ständige Angst vor einer Erkrankung habe sie schließlich zu diesem Schritt bewogen.

"Letztendlich ist meine Antwort darauf, dass es mein Körper ist"

Für Kerstin Ott war die Mastektomie ein Versuch, die Kontrolle wiederzuerlangen und ihr Krebsrisiko zu minimieren. Die Schlagersängerin weiß, dass diese Operation nicht jeder nachvollziehen kann. "Es stößt immer so ein bisschen auf: 'Oh, wie kann man denn so etwas machen?'", so Ott. Doch darauf habe sie inzwischen eine klare Antwort:

Aber letztendlich ist meine Antwort darauf, dass es mein Körper ist. Und dass es einfach völlig egal ist, was andere dazu zu sagen haben.

Im Podcast "Zwischen den Zeilen" von Bettina Böttinger (70) sprach Kerstin Ott erstmals über ihren Eingriff. Auch dort betonte sie: "Es ist dein Körper. Du bist der Mensch, der darüber entscheidet. Nicht dein Ehepartner und nicht die Menschen, die von außen draufgucken." Ihre Frau Karolina habe sie bei dieser Entscheidung vollends unterstützt und habe "genau so reagiert, wie man es erwartet." Sie könne es sich heute "gar nicht mehr anders vorstellen."

Verwendete Quellen: Bunte

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