Laura Dahlmeier (†31): Erster Todestag - Neue Doku gibt Details zu tragischem Tod preis

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Vor genau einem Jahr verunglückte Laura Dahlmeier tödlich beim Bergsteigen im Karakorum-Gebirge. Eine neue Dokumentation bringt nun weitere Erkenntnisse ans Licht und lässt sowohl Alpinisten vor Ort als auch die damaligen Rettungskräfte zu Wort kommen.

Bergsteigerin warnte vor der Gefahr: Doku enthüllt neue Details zu Laura Dahlmeiers Tod

Am 28. Juli jährte sich Laura Dahlmeiers (†31) Tod zum ersten Mal. Genau ein Jahr ist es her, dass die ehemalige Biathletin beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge am Laila Peak von einem Gesteinsbrocken am Kopf getroffen wurde. Eine neue Dokumentation mit dem Titel "Laura Dahlmeier … einen Schritt zu weit", die am 27. Juli auf ServusTV lief, liefert nun neue Erkenntnisse über das tödliche Unglück. Demnach wurden Laura Dahlmeier und ihre Seilpartnerin Marina Krauss ein paar Tage vor ihrer Expedition im Basecamp von der spanischen Bergsteigerin María Martín vor dem Wetter gewarnt. "Das Wetter war so wechselhaft, wir hatten vielleicht zwei Stunden Sonne pro Tag, sonst nur Regen. Im Basecamp kamen ständig Lawinen runter, Steine und Eis", erinnert sie sich in der Doku. María Martín untermauerte die Lawinengefahr mit Fotos:"In gebrochenem Englisch versuchte ich zu erklären: Es ist gefährlich, unmöglich."Dennoch setzten Laura Dahlmeier und Marina Krauss ihre Mission fort.

Beim Abstieg am Laila Peak wurde die Alpinistin schließlich in etwa 5.700 Metern Höhe von Steinschlag getroffen. Wie ihre Seilpartnerin bereits kurz nach dem Unglück erklärte, habe sie nach Laura gerufen. Da diese jedoch nicht reagierte, verständigte sie sofort die Rettungskräfte.

Das Risiko einer Bergung war zu hoch

In der Doku erinnert sich der französische Expeditionsleiter Alan Rousseau, der an der Rettung beteiligt war: "Zuerst sahen wir nur das Zelt und dann sahen wir Lauras leblosen Körper.“ Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen gestaltete sich eine Bergung als extrem schwierig. Nach einer langen Beratung kamen die Einsatzkräfte zu dem Entschluss, dass eine Rettung unmöglich war: 

Wir haben alle Möglichkeiten durchgespielt, wie wir da hinkommen könnten. Uns war allen klar: Wer da reingeht, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel.

Genau das entsprach Laura Dahlmeiers Wunsch. Zu Lebzeiten hatte die Bergsteigerin schriftlich festgelegt, dass in einem solchen Fall niemand sein Leben riskieren dürfe, um sie zu bergen – und dass ihr Leichnam am Berg zurückbleiben solle.

Verwendete Quelle: ServusTV