Leiser Abschied von Ralf Richter (†69): Der Kult-Schauspieler ging viel zu früh

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Der Schock im deutschen Filmgeschäft sitzt auch zwei Wochen nach der traurigen Nachricht tief. Mit dem Tod von Ralf Richter verliert die Branche nicht nur ein unverwechselbares Gesicht des Ruhrgebiets, sondern einen herzlichen Familienmenschen. Während Weggefährten bewegenden Anteil nehmen, blickt sein Sohn Maxwell auf die letzten gemeinsamen Momente mit dem Kult-Darsteller zurück.

Ralf Richter ist mit 69 Jahren gestorben
Unvergessen als Ruhrpott-Rebell: Ralf Richter (†69) hinterlässt eine gewaltige Lücke im deutschen Film und im Herzen seiner Familie.© Getty Images

Riesige Trauer nach Tod von Ralf Richter

Seine derben Sprüche, wie zum Beispiel über seine kratzige Stimme ("Hat mich 'ne Stange Geld gekostet. Zigaretten. Verstehste?") oder sein Gesicht ("So seh' ich halt aus! Kostet dafür nix.") sorgten immer für Lacher. Jetzt ist Ralf "Ralle" Richters Stimme für immer verstummt. Der Schauspieler, der in "Das Boot" (1981) mitspielte, und als cholerischer Ganove Kalle Grabowski in "Bang Boom Bang" (1999) Kultstatus erlangte, starb mit nur 69 Jahren in seiner Kölner Wohnung.

Familie und Weggefährten trauern um den Schauspieler

Bis zum letzten Atemzug war sein Sohn an seiner Seite. "Meinem Vater ging es seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht. Er litt an COPD (chronische Lungenerkrankung, Anm. d. Red.) und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet", erklärt Maxwell "Max" Richter (44), der ebenfalls Schauspieler ist, gegenüber "Bild".

Der Star wird schmerzlich vermisst

Auch wenn Ralf Richter gesundheitlich angeschlagen war, feierte er noch im März mit seinem Kollegen Martin Semmelrogge (70) die Kinopremiere des Horrorthrillers "Our Darkness". Schlappmachen kam für den gebürtigen Essener, der in Bochum aufwuchs und in der Filmbranche gern als Ruhrpott-Rebell bezeichnet wurde, nicht in Frage.

Zusätzlich zu seinen Dreharbeiten setzte sich der zweifache Vater und sechsfache Großvater für Obdachlose in Köln ein. Schon jetzt wird der beliebte Charakterdarsteller schmerzlich vermisst. So schreibt TV-Star Katy Karrenbauer (63) tröstende Worte an Ralfs Sohn Max:

Ach, das Leben ist nicht gerecht. Ich sende dir jetzt viel Kraft, Zuversicht und eine große Umarmung gegen den tiefen Schmerz und die Traurigkeit.

Dieser Artikel von S. K. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Die neue Frau" - jede Woche neu am Kiosk!

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