Nach Urteilsverkündung: Yasin Mohamed bricht sein Schweigen

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Das Amtsgericht München hat ein Urteil gefällt: Yasin Mohamed wurde wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – und Yasin will daher weiterhin für seine Unschuld kämpfen!

Yasin Mohamed mit Cap
Yasin Mohamed will nach dem Urteil in Berufung gehen.© Imago

Yasin Mohamed: "Werde weiterhin für meine Unschuld kämpfen"

Im Prozess gegen Ex Sophie Imelmann (30) wurde Yasin Mohamed (35) am 4. November vom Amtsgericht wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung verurteilt. Darüber hinaus soll der Reality-TV-Star 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. "Es war ein Übergriff, das wollen wir hier nicht kleinreden. Eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung", wird die Richterin von der "Bild"-Zeitung zitiert. Auf Instagram hat sich nun auch Yasin geäußert und stellt in einem kurzen Statement klar: "Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Wir gehen in Berufung und ich werde weiterhin für meine Unschuld kämpfen!" Heißt im Klartext: Eine weitere Instanz wird sich mit dem Fall beschäftigen. Bis dahin gilt für den TV-Star die Unschuldsvermutung.

"Eine riesige Last ist von mir abgefallen"

Sophie Imelmann hat nach dem Urteil ebenfalls ihr Schweigen gebrochen und schreibt auf Instagram: "Ich bin erleichtert, glücklich und überwältigt. Nach zwei Jahren ist endlich eine riesige Last von mir abgefallen." Das Gerichtsverfahren habe ihr sehr zugesetzt. "Der Prozess hat mir viel abverlangt. Lügen, Demütigungen, Panikattacken und Momente, in denen ich mich gefragt habe, wie viel ein Mensch eigentlich aushalten kann", gesteht sie. Aufgeben kam für sie nie infrage, sie habe bis zum Schluss gekämpft, um sich ein "ein kleines Stück Gerechtigkeit zurückzuholen." Und weiter:

Gerichtsprozesse können unglaublich retraumatisierend sein. Ich wünsche mir mehr Sensibilität und Verantwortung seitens der Justiz, damit andere Betroffene nicht das durchstehen müssen, was ich im Gerichtssaal erlebt habe.

Zudem betont Sophie, wie wichtig es sei – auch in einer Partnerschaft – die persönlichen Grenzen zu achten und zu respektieren. "Deshalb muss es heißen: Nur Ja heißt Ja", macht die Schauspielerin deutlich.

Verwendete Quellen: Instagram, Bild

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