Mark Medlock vermisst Dieter Bohlen

Offene Worte im Interview

2011 ließ "Poptitan" Dieter Bohlen den "DSDS"-Sieger von 2007, Mark Medlock, fallen. Der gab jetzt in einem Interview zu, dass er seinen Mentor schmerzlich vermisst.

Nach dem kometenhaften Aufstieg folgte der tiefe Fall: Mark Medlock, 34, gewann 2007 "Deutschland sucht den Superstar", wurde vom "Poptitan" Dieter Bohlen, 58, unter die Fittiche genommen und hatte gemeinsam mit seinem Mentor gewissermaßen als neues "Modern Talking" mehrere Sommer-Hits.

Gerüchte um Drogenkonsum, Wohnungsbrand, Anzeigen und Pöbeleien im Flugzeug: Medlock machte in letzter Zeit mehr mit Negativ-Schlagzeilen als mit seiner Musik von sich reden. 2011 folgte dann der Bruch mit Dieter Bohlen - seitdem ist der einstige Superstar auf sich gestellt.

In einem Interview mit RTL "Exclusiv" verriet er, wie sehr ihm sein ehemaliger Weggefährte fehlt. "Ich versuche jetzt nicht zu weinen, ich bin erwachsen, aber ich vermisse ihn wirklich", sagte Medlock mit brüchiger Stimme. 

Es sei schmerzlich für ihn, dass sich Bohlen nicht mehr melde, vermisse vor allem "die Art und die Tipps" des "DSDS"-Juroren. Und fügte hinzu: "Gerade jetzt in meiner schwersten Zeit habe ich ihn nicht an meiner Seite", jammerte er.

Auf die Nachfrage, warum dies seine schwerste Zeit sei, sagte er: "Weil ich allein bin."

Ach, Mark! Es muss aber in der Tat schmerzlich für den einstigen Bohlen-Lieblinge, dass inzwischen jüngere "DSDS"-Sieger wie Luca Hänni seinen Platz eingenommen haben.

Und so rutschte Medlock weiter ab - und gab jetzt zu, Drogen genommen zu haben. "Ja, ich hatte Drogenprobleme", gab er gegenüber RTL zu. Der Tod von Amy Winehouse sei aber ein Weckruf gewesen. Und die Musik: "Hätte ich mein Album nicht gehabt, wäre ich vielleicht noch am Koksen", vermutet der 34-Jährige.

Der einstige Chart-Stürmer wohnt mittlerweile auf Sylt bei seiner Managerin Cornelia Reckert, die wie eine Mutter für ihn sei.

Wer weiß, vielleicht ist ja die Sylter Geschäftsfrau der Anker, den Medlock so dringend zu brauchen scheint - und der Bohlen für ihn nicht mehr sein kann.