Rihanna äußert sich zur Kollaboration mit Chris Brown

Damit stieß sie auf viel Unverständnis

Rihanna kann nicht verstehen, warum es so viel Widerstand gegen ihre musikalische Zusammenarbeit mit Chris Brown gab. Das ehemalige Paar hatte sich getrennt, nach dem er sie Anfang 2009 Krankenhausreif geschlagen hat.

Rihanna versteht die Welt nicht mehr. In einem Interview mit dem UK "Esquire" Magazin, auf welchem sie auch auf dem Cover zu sehen ist, äußert sich die 23-Jährige das erste Mal zu der musikalischen Kollaboration mit ihrem Ex-Freund Chris Brown. In Songs wie "Birthday Cake" und "Turn Up The Music" gab es eine Zusammenarbeit des ehemaligen Pärchens. Doch diese stieß bei den Fans auf Abneigung, denn der 22-Jährige verprügelte die Sängerin Anfang 2009 so sehr, sodass sie im Krankenhaus landete. 

"Ich hätte nie gedacht, dass unsere Zusammenarbeit ein Problem sein wird. Ich dachte, dass die Leute überrascht sein werden, dass wir wieder zueinanderfinden konnten und eine Platte zusammen aufgenommen haben. Was ich nicht gedacht hätte, ist, dass die Leute nur das Schlechte darin sehen. Für mich war es nur Musik. Was ist schon falsch an Musik?", so Rihanna. 

In der Vergangenheit kursierten sogar die Gerüchte, dass Rihanna wieder etwas mit Chris angefangen hätte. Dementsprechend wurde es in dem Interview hitziger, als es um dieses Thema ging.

"Mit Chris habe ich rein professionell gearbeitet! Wenn ich als Freundin zu ihm zurückkehren sollte, würdet ihr das doch sowieso erfahren. Bis dahin nehmt es so, wie es ist!" Wäre ein Love-Comeback der Fall, würde es jedoch sowieso niemanden etwas angehen.

Die Sängerin verteidigt sich weiter. "Ihr kommt über viele Dinge nicht hinweg. Es wird immer über die gleiche Story geredet, auch wenn sie nicht wichtig ist. (…) So bin ich nicht. Ich möchte auf Leben zurückblicken können und sagen können, dass ich es genossen habe – das ich es für mich gelebt habe."

Selbst wenn Rihanna gute Gründe hat, ihr Privatleben auch privat zu halten und ihr Leben so leben möchte, wie sie es will, muss sie doch zugeben, dass sie ihre Vorbildfunktion nicht aus dem Blick verlieren darf. Auch wenn die Reunion mit Chris rein beruflich stattfand, sollte sie sich doch über die Konsequenzen im Klaren sein. Er beging ein schweres Verbrechen: Körperverletzung. So einfach kann man nicht darüber hinwegsehen und die Tatsachen verdrängen…