Kevin Costner siegt vor Gericht gegen Stephen Baldwin

Geschworene schmettern 17-Millionen-Forderung ab

Stephen Baldwin verklagte Kevin Costner. Der Star soll ihn bei einem Öl-Geschäft geprellt haben. Nun wurde Costner vom Gericht freigesprochen.

Der US-Schauspieler Kevin Costner, 57, ist im Schadensersatzprozess um geschäftliche Aktivitäten nach der Ölpest im Golf von Mexiko von einem Geschworenengericht freigesprochen worden.

Vor kurzem wurde bekannt, dass Stephen Baldwin, 46, ihm vorwarf, ihn bei einem Geschäft zwischen dem Ölkonzern BP und Costners Firma "Ocean Therapy Solutions" getäuscht zu haben. Baldwin und ein weiterer Gesellschafter hatten ihre Anteile an "OTS" verkauft, bevor "BP" die Geräte für 52 Millionen Dollar (knapp 41,4 Millionen Euro) bestellt hatte.

Als Entschädigung forderten die Kläger eine Zahlung von 17 Millionen. Die Geschworenen kamen nach dem Schlussplädoyer zu einem schnellen Urteil und schmetterten die Schadensersatz-Forderung von Baldwin ab.

Baldwins Anwalt James Cobb gab sich nach der Niederlage vor Gericht enttäuscht und erklärte: "Wir haben angenommen, dass wir ziemlich überzeugend beweisen konnten, dass diese beiden Männer, Mr. Costner und Mr. Smith, uns betrogen haben. Die Geschworenen haben das anders gesehen, aber wir respektieren ihr Urteil."