Radiohead trauern nach Bühneneinsturz um toten Techniker

Ursache für Konzert-Unfall weiterhin ungeklärt

Radiohead betrauern den Verlust eines Crew-Mitglieds. Nach einem Bühneneinsturz am vergangenen Samstag, 16. Juni, in Toronto war ein 33-Jähriger Techniker ums Leben gekommen.

Es war die Schock-Nachricht des Wochenendes: Was eigentlich ein schöner Abend werden sollte, endete in einer Tragödie, als am Samstagabend, 16. Juni, vor einem Konzert der britischen Band "Radiohead" in Toronto die Bühne einbrach und einen Menschen in den Tod riss.

Der Einsturz ereignete sich eine Stunde vor dem Auftritt der Alternativ-Rock-Band, noch bevor das Gelände für Konzertbesucher geöffnet wurde. Neben dem Todesfall gab es auch viele Verletzte. Bei allen handelte es sich um Mitglieder der Road-Crew, die dabei waren, die Bühne aufzubauen.

Wie die Rockgruppe auf ihrer Webseite bekannt gab, handelt es sich bei dem Toten um den 33-jährigen Scott Johnson, Techniker der Band.

Auf ihrer Homepage zeigte sich die Gruppe um Frontmann Thom Yorke bestürzt: "Wir sind alle erschüttert über den Verlust unseres Freundes und Kollegen Scott Johnson", schrieb Radiohead-Schlagzeuger Phil Selway auf der Internetseite der Band.

"Er war ein liebenswerter Mensch, immer positiv, lustig und immer bereit, anderen zu helfen. Wir werden ihn sehr vermissen. Unsere Gedanken und Liebe sind bei Scotts Familie und allen seinen Nahestehenden"

Welche Umstände für das Bühnenunglück in Kanada verantwortlich waren, ist bisher ungeklärt. Sobald der Unfallort abgesichert ist, werden die kanadischen Behörden Berichten zufolge mit den Ermittlungen beginnen.

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