Sharon Stone - verliebt in einen 27-Jährigen

Sie kämpft gegen fiese Vorurteile

Schauspielerin Sharon Stone hat sich verliebt – und muss nun gegen Vorurteile ankämpfen. Dabei konnte die 54-Jährige gar nicht anders, als sich einen jüngeren Lover zu schnappen!

Sie ist glücklich wie lange nicht. ­Sharon Stone, 54,  ist frisch verliebt – in den 27-jährigen Martin Mica, Männermodel aus Argentinien. Der Altersunterschied von über 25 Jahren? Für die Schauspielerin kein Thema. „Ich fühle mich immer noch jung und knackig“, stellt sie klar. 

Sharon Stone hat ein Problem mit dem Älterwerden. Und Martin Mica will nur auf ihre Kosten Karriere machen. Überhaupt: Die Beziehung ist doch von Anfang an zum Scheitern verurteilt! Vorurteile, mit denen jetzt nicht nur die beiden, sondern auch andere Paare mit ­Altersunterschied zu kämpfen haben. Vor allem dann, wenn eine Frau einen wesentlich jüngeren Mann liebt. Der umgekehrte Fall wird von der Gesellschaft viel eher akzeptiert.

Dabei ist eigentlich nachvollziehbar, ­warum Frauen wie Sharon auf junge ­Männer stehen: „Statistisch gesehen steigt die Libido von Frauen mit dem Alter, während sie bei Männern nachlässt“, erklärt Beziehungs-Experte Eric Hegmann (Parship) im Gespräch mit OK!. „Deshalb finden sexuell aktive Frauen in einem jüngeren Partner das passende Gegenstück.“ Es geht aber nicht (nur) um den Spaß im Bett. Viele Frauen fühlen sich einfach auch in späten Jahren noch fit und erotisch – und wünschen sich einen Freund, der da mithalten kann.

„Gerade Frauen über 50 suchen häufig nach einem Partner, der noch lange an ­einem aktiven Beziehungsleben teilnehmen will und kann. Männer mit 50 oder 60 gelten mehrheitlich wohl als dazu nicht bereit“, so Hegmann. Seiner Meinung nach ist es häufig nur der Neid, der zu schrägen Blicken führt. Denn Frauen, die sich einen jüngeren Lover angeln, sind meistens jung geblieben, attraktiv, erfolgreich und selbstbewusst. Hegmann: „Zum Glück haben diese Frauen das Selbstbewusstsein, auch mal einen schiefen Blick beim Anblick des neuen Partners zu ertragen!“

Corinna Ophüls