Kevin Costner wird vom Nachbarn verklagt

Es geht um Bäume und Hecken

Gerade ist der eine Prozess beendet, da flattert Kevin Costner, 57, die nächste Klage ins Haus. Sein Nachbar fordert Schadensersatz. Der Grund: Kevin ließ eine Reihe von Bäumen und Hecken um sein Grundstück im kalifornischen Carpinteria pflanzen, die dem Anwohner nun den Blick aufs Meer versperren.

Für diese Sichtsperre fordert der er nun eine Kompensation, die sich gewaschen hat: Satte 500.000 Dollar (umgerechnet rund 400.000 Euro) fordert er wegen Wertverlusts seines Grundstücks und zusätzliche 150.000 US-Dollar (120.000 Euro) wegen Einbußen seiner Lebensqualität.

Sollte Costner den Blick auf den blauen Ozean nicht wieder freigeben, könnte das den Schauspieler teuer zu stehen kommen.

Nach Angaben eines amerikanischen Online-Portals soll ihn sein Nachbar, Rick Grimm, schon mehrmals darum gebeten haben, seine Hecken zu stutzen. Diese Aufforderung habe der "Bodyguard"-Star schlichtweg ignoriert.

In den Gerichtsdokumenten heißt es außerdem, dass Costner nicht dazu bereit sei, klein bezugeben, da ihn die Bäume die nötige Privatsphäre böten.

Costner dürfte den Gerichtssaal ja schon gut kennen. Erst kürzlich ging er als Sieger aus dem Prozess gegen Schauspiel-Kollege Stephen Baldwin hervor, der ihm vorwarf, ihn bei einem Öl-Geschäft geprellt zu haben.