Jogi Löw vermutet einen Maulwurf in der Nationalelf

Die Aufstellung sickerte vor dem Griechenland Spiel durch

Hurra wir sind im Halbfinale! Beim gestrigen Spiel gegen Griechenland schoss Deutschland ein Tor nach dem anderen. 4:2 war der Spielstand am Ende für unsere Nationalelf. Vor dem EM-Viertelfinale war die Aufstellung in diversen Medien, darunter auch "Bild", veröffentlicht worden – so wie sie Jogi Löw, 52, am Abend auch spielen ließ. Gibt es also einen Maulwurf im EM-Team?

Jogi Löw ist über diese Tatsache natürlich erzürnt! Nach dem Spiel, welches in Danzig ausgetragen wurde, äußerte sich der Bundestrainer bei einer Pressekonferenz wie folgt: "Das kann ich mir nicht genau erklären, woher das kommt. Die Spieler reden mit ihren Beratern, vielleicht gibt es da einer weiter. Das ist nicht in meinem Sinne, wenn die Karten so früh auf dem Tisch liegen."

Es ist klar, dass Griechenland somit schon vorher wusste, gegen welche Formation sie antreten werden. Also ein Nachteil für Deutschland? André Schürrle, der in der Startaufstellung stand, sieht das nicht so. "Ein Nachteil war das nicht!", so der 23-Jährige. Er könne sich außerdem nicht vorstellen, dass der Maulwurf aus der eigenen Mannschaft kommt.

Joachim Löw war bislang immer noch nicht erfolgreich, bei der Suche des "Verräters". Er wolle jedoch nicht locker lassen und diese Person finden. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass gerade Löw bis zur letzten Minute nicht verrät, wie nun die Aufstellung aussehen wird.

Erfolg hatte der Bundestrainer bislang bei seiner Recherche jedoch noch nicht...