Sie kommt nicht vom Ex los

Jeanette Biedermann wartet auf Mr. Right

Den Mann fürs Leben? Jeanette Biedermann ist voller Zuversicht, dass sie ihn irgendwann doch noch finden wird. „Ich glaube an diesen magischen Moment, an den man seinen Mr. Right trifft“, erzählt die 27-jährige Sängerin und

Nach drei Jahren Beziehung hatten sich Jeanette und Jörg Weisselberg, 34, schlicht auseinander gelebt. Sie stand ständig vor der Kamera,  unter anderem für ihre neue Sat.1-Telenovela „Anna und die Liebe“, der Musiker tourte mit seiner Band durchs Land. Beide lebten zudem in getrennten Wohnungen und Städten. Jeanette in Berlin, Jörg im sächsischen Löbau. So konnte es auf Dauer nicht weitergehen, jedenfalls nicht als Paar. Beruflich dagegen wollen sie jetzt erst richtig loslegen...

Sie haben mit Ihrem damaligen Freund Jörg Weisselberg gemeinsam Musik gemacht. Ist ihre Zusammenarbeit nach der Trennung nun beendet?
Nein, gar nicht. Wir haben gerade für die Sängerin Selina ein Album geschrieben sowie produziert und basteln derzeit an meiner neuen CD, die im Herbst auf den Markt kommen soll.

Und das ganze läuft ohne Streit ab?
Wir haben uns im Guten getrennt und verhalten uns wie erwachsene Menschen.

Ziehen Sie ihren Ex weiterhin ins Vertrauen?
Wenn es um Persönliches geht, wende ich mich an meine beste Freundin Susi. Wir kennen uns schon seit der Schulzeit. Sie ist meine Ratgeberin in den meisten Dingen. Und dann sind da ja auch noch die anderen Mädels.

Andere Mädels?
Meine Freundinnen in Berlin. Ein richtiger Schnatterhaufen. Wenn wir durch die Bars ziehen, wird es immer laut.


Und gefährlich für die männlichen Gäste?  
 
Schüchtern bin ich jedefalls nicht. (lacht)


Dennoch spielen Sie in der Telenovela „Anna und die Liebe“ die schüchternste Frau der Welt.

Das ist ja das Schöne. Ich darf eine Rolle annehmen, die meinem Wesen nicht entspricht. Stellen Sie sich mal vor, ich würde auf der Bühne stehen und keinen Ton herausbekommen. Aber meinem Seriencharakter Anna fehlen einfach in bestimmten Situationen die Worte.

Sie drehen 250 Folgen, demnächst kommt noch ein Kinofilm dazu und dann die Musik. Bleibt da überhaupt noch Zeit fürs das Privatleben?   
Klar, die Wochenenden verbringe ich oft mit der Familie oder meinem Freundeskreis.


Auch mit der Suche nach einer neuen Liebe?

Die sucht man ja nicht unbedingt. Man merkt eher, wenn einem jemand gefällt. Es muss nicht immer dieser wahnsinnig große Knall sein, oft ist es nur ein kleines Pochen, ein Gefühl, das einem sagt: „Hey, das ist er“.

Und dann?
Muss man sich überwinden. Ich schaffe das, indem ich mir selbst zurede: „Du kannst das!“

Dennis Kayser