Stars fordern Freiheit für russische Punkband Pussy Riot

Wladimir Putin scheint bei Olympia-Besuch einzulenken

Die drei Frauen von Pussy Riot hinter Gittern Die russischen Künstlerinnen prostierten mit kunterbunten Strumpfmasken in einer russischen Kathedrale Nadezhda Tolokonnikova von Pussy Riot Pussy Riot in Haft Nadezhda Tolokonnikova von Pussy Riot Proteste gegen die Inhaftierung Auftritt von Pussy Riot

Weil sie in der wichtigsten russisch-orthodoxen Kathedrale gegen Kremlchef Wladimir Putin protestiert hatten, drohen der Skandalband Pussy Riot sieben Jahre Haft. Prominente Musiker haben vor einem Besuch des russischen Präsidenten bei den Olympischen Spielen in London Freiheit für die drei regierungskritischen Frauen gefordert. Und der Protest scheint von Erfolg gekrönt zu sein!

Die Vorwürfe gegen die drei jungen Künstlerinnen seien absurd, schrieben Künstler wie Jarvis Cocker von der Britpop-Band Pulp, Rocklegende Pete Townshend (The Who), Kate Nash und Martha Wainwright in einem Brief in der Zeitung "The Times".

Putin müsse für einen fairen Prozess sorgen.

Tatsächlich scheint der öffentliche Druck und der Protest seitens der Musiker gefruchtet zu haben: Der Kremlchef hat sich nun gegen eine zu harte Strafe für die drei angeklagten Frauen ausgesprochen.

Er denke nicht, dass sie dafür zu hart verurteilt werden sollten, sagte Putin am Rande seines Besuches bei den Olympischen Spielen in London.

Die Verteidigung sprach von einem möglichen Wendepunkt in dem Verfahren.