Rihanna verliert ihren Werbedeal bei 'Nivea'

Waren ihre Partyexesse doch zu viel?

Der neue Vorstandssitzende von Beiersdorf, Stefan Heidenreich, 49, feuert den freizügigen Star Rihanna, 24. Im „Spiegel“ kritisierte Heidenreich die "100 Jahre Nivea Kampagne", die von seinem Vorgänger Thomas Quaas zum 100. Marken-Jubiläum angezettelt wurde.

Rihanna ("Umbrella") sei ein No-Go. Was habe die mit Drogen und Partyexzessen in Verbindung gebrachte US-Sängerin denn “mit den Kernwerten von Nivea zu tun. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man eine Rihanna mit dem Markenkern von Nivea verbinden kann. ‘Nivea’ steht für Vertrauen, Familie und Verlässlichkeit”, so Heidenreich in einem Statement.

2011 hieß es noch vom Unternehmen selbst: „In den letzten 100 Jahren wurde Nivea dank unsere loyalen Kunden zu einer Kultmarke. Für unsere Hundertjahrfeier schließen wir uns mit einer anderen Ikone zusammen, die weltweite Musiksensation Rihanna. Ihre Stimme wird uns helfen Niveas 100. Jahresfeier zu Fans auf der ganzen Welt zu bringen.“

Dies sieht der 49-Jährige, der seit April neuer Vorstandssitzende von Beiersdorf, jetzt wohl anders. Wenn Marketing versagt, müssen Vorstände eingreifen. In den nächsten fünf Jahren will man bei Beiersdorf jedenfalls mit “Weltklassewerbung” den Markt aufmischen.

Der neue Nivea-Chef Stefan Heidenreich ist nun einer der ersten Auftraggeber von Rihanna, der erste Konsequenzen wegen ihren Drogen und Alkoholexesen zieht, und das obwohl 70 Millionen Euro in die weltweite Kampagne gesteckt worden sind.

Hoffen wir mal für Rihanna, dass sie nicht bald noch mehr Auftraggeber verliert.