Britney Spears: Jetzt spreche ich!

Vollständiges Interview exklusiv in OK!

Britney Spears: Jetzt spreche ich! Britneys erstes großes Interview nach zwei Jahren: OK! traf den Popstar zum exklusiven Interview und sprach mit Britney über ihr neues Leben, das sich ganz um ihre Familie dreht.

Im Kühlschrank hängen bunte Kinderzeichnungen, auf einer davon steht in großen Lettern „I Love You Mommy“. Die Treppenstufen zur oberen Etage des Hauses sind mit einem Holzgitter gesichert, im Vorgarten steht ein rot-gelbes Klettergerüst mit Seilen und Reifenschaukel. Das Anwesen in Beverly Hills ist von seiner Besitzerin in ein Paradies für Kinder verwandelt worden.

Das mag daran liegen, dass Britney Spears, 26, in den vergangenen Monaten auch eine Metamorphose durchgemacht hat. Der Streit mit ihrem Ex-Mann Kevin Federline, 30, um das Sorgerecht für ihre Söhne Preston, 2, und Jayden, 1, ist vorbei, ebenso ihre von Paparazzi dokumentierten Eskapaden. Mit Hilfe ihrer Eltern (Vater Jamie, 56, ist immer noch ihr juristischer Vormund) hat sich die Sängerin aus ihrem Tief wieder nach vorn gearbeitet.

Beim exklusiven Gespräch mit OK! in Britneys Wohnzimmer, ihrem ersten großen Interview seit zwei Jahren, wirkt sie fit und gesund. Sie ist erwachsener geworden, eine liebevolle und fürsorgliche Mutter. Stolz spricht sie über ihr neues Leben mit ihren Söhnen – ein Leben, das Britney Spears wieder im Griff hat …

Britney, Ihre Söhne Preston und Jayden sind jetzt an drei Tagen in der Woche bei Ihnen. Wie sieht dann Ihr Tagesablauf aus?

Ich stehe früh auf und mache erst mal Pfann­kuchen zum Frühstück. Danach gehen wir eine Runde spazieren. Ich tobe gern mit ihnen he­rum, zum Beispiel beim Schwimmen. Zwischen ein und drei Uhr nachmittags ist Schlafenszeit. Und später lese ich ihnen etwas vor.

Kochen Sie oft für Ihre Söhne?

Das tue ich. Aber meistens koche ich mit meiner Haushälterin zusammen.

Und was ist die Spezialität des Hauses?

Ich liebe Brathähnchen, das kochen wir oft zusammen. Und meine Kinder lieben meine Spaghetti! Die mögen sie sogar lieber als das, was es bei ihrem Dad gibt.  

Und was ist das Geheimnis von Mamas Spaghetti?

Die Soße. Die bereite ich mit viel Liebe zu – und ich mache sie immer nur mit ganz frischen ­Zutaten.

Das Rezept möchten wir jetzt natürlich auch gern wissen…

Nichts da! Ich verrate jetzt doch nicht meine Geheimrezepte. Nur so viel: Ich brauche dafür ungefähr eine Stunde.  

Was lesen Sie Ihren Kindern denn vor?

Bücher wie die mit den „Berenstain-Bären“ – und alles, wo Autos vorkommen.

Mögen die beiden Autos?

Sie sind besessen von Autos! Ich musste mir ungefähr neun Millionen Mal den Trickfilm „Cars“ mit ihnen anschauen.  

Singen Sie ihnen auch vor?

Na klar. Ich habe sogar schon einen eigenen Song für sie geschrieben, der auch auf mein neues Album kommt. Er heißt „My Baby“. Ein echt schöner Song.

Singen die Jungs denn auch mit Ihnen?  

Das tun sie. Aber meistens fangen sie an, und ich stimme dann mit ein.

Sie sagten, dass Sie oft mit den Jungs schwimmen gehen. Haben Sie ihnen das beigebracht?

Die beiden springen von ganz allein ins Wasser. Na ja, Jayden zögert meistens: Wenn Preston hüpft, denkt er, er könne es auch – aber er überlegt es sich im letzten Moment anders, ruft „Mami, Mami!“ und kommt angerannt. (lacht)

Die Jungs dürfen auch bei Ihnen übernachten. Haben sie ein gemeinsames Kinderzimmer?

Jeder von ihnen hat im ersten Stock sein ­eigenes Zimmer – direkt neben meinem.
Jayden wird am 12. September zwei, Preston am 14. September drei Jahre alt.

Was planen Sie für eine Geburtstagsparty?

Mir schwebt eine gemeinsame, traditionelle Party für beide vor. Ich werde einige Freunde mit ihren Kindern einladen, dann sind wir alle zusammen ungefähr 15 oder 20 Leute. Es wird selbst gemachtes Eis von meinem Vater geben. Und wir werden Hüpfburgen aufbauen.

Was täten Sie, wenn Ihre Söhne – wie Sie selbst – schon als Kinder ins Show-Geschäft würden einsteigen wollen?

Wenn sie es unbedingt wollen, und wenn sie talentiert genug sind, würde ich sie natürlich unterstützen. Aber sie müssen dieses Interesse schon selbst entwickeln und ausdrücken.

Würde Ihnen das gefallen?

Wahrscheinlich eher nicht. Ich würde sie ­natürlich dennoch bedingungslos lieben. Aber ich würde es lieber sehen, wenn sie eine ganz normale Kindheit hätten.

Schauen Sie viel Fernsehen?

Eigentlich nicht – ich habe einfach zu viel zu tun. Und wenn die Kinder da sind, unternehmen wir lieber draußen etwas. Ab und zu leihen wir uns einen Film aus oder gehen ins Kino.

Und was sehen Sie dann?  

Zuletzt „Mamma Mia!“ – den fand ich ziemlich albern. Aber „Hancock“ war spitze.

Machen Sie im Haushalt viel selbst?

Oh ja. Ich würde wahnsinnig werden, wenn meine Haushälterin alles erledigen würde. Was bliebe mir denn dann übrig? Ich bin eine fanatische Putzfrau. Am liebsten wische ich Staub.  

Waren Sie schon immer so?

Allerdings! Schon als kleines Mädchen. Meine Mutter hat mich so erzogen, dass ich ständig im Haus was putzen wollte.

Sie haben lange nicht mit Ihrer Mutter gesprochen. Wie sieht Ihre Beziehung derzeit aus?

Sehr, sehr gut. Ich hatte in der Highschool eine Phase, in der es nicht so toll mit ihr lief, aber das liegt hinter mir. Mittlerweile schätze ich all das, was sie für mich tut und getan hat.

Und wie läuft es mit Ihrem Vater?

Wir verstehen uns prima.

Wie war es für Sie, als Sie Ihre Schwester Jamie Lynn nach der Geburt Ihrer Tochter Maddie das erste Mal besucht haben?

Das war etwas ganz Besonderes. Aber auch irgendwie seltsam für mich, weil sie immer die Kleine in unserer Familie war. Und jetzt hat die Kleine selbst ein Baby bekommen. Erst war ich darüber schockiert, aber mittlerweile ist alles in Ordnung.

Werden Sie beide sich bald wiedersehen?

Sie kommt zur Geburtstagsparty meiner Jungs. Da werden sie zum ersten Mal ihre Cousine sehen. Ich bin sicher, die ­beiden werden für Maddie wie große ­Brüder sein.  
Was genießen Sie momentan, abgesehen von der Zeit mit Ihren Söhnen, am meisten?

Im Tonstudio zu sein und neue Songs aufzunehmen.

Erzählen Sie uns etwas über Ihr neues Album!

Ich habe niemals zuvor mehr für ein Album selbst geschrieben. Jeden Tag sitze ich am Klavier im Wohnzimmer. Außerdem habe ich einen wirklich tollen Produzenten: Harvey Mason von The Underdogs. Er bringt eine frische Energie mit in die Songs.

Und wann kommt es raus?

In etwa sechs bis neun Monaten.

Wo möchten Sie in ein paar Jahren karrieretechnisch stehen?

Ich möchte dann jede Menge echt gute ­Alben veröffentlicht und ein paar groß­artige Filmrollen gespielt haben.

Und wie fühlen Sie sich sonst gerade?

Ich fühle mich einfach gesund und glücklich. Und ich freue mich auf die Zukunft.

Mary Ann Norbom