Sienna Miller verfolgt, gehetzt, beschimpft

Schauspielerin fühlt sich verfolgt

Sienna Miller fleht die Paparazzos an: "Bitte lasst mich in Ruhe!". Seit ihrer Skandalbeziehung zu Balthazar Getty wird die Schauspielerin verfolgt, gehetzt, beschimpft. Nur einer kann jetzt noch ihren Ruf retten.

Sie wollte nur ihr Auto auftanken. Doch der Zwischenstopp endete im Chaos. Heulend brach Sienna Miller zusammen, als ihr eine Horde von Fotografen an einer Tankstelle in Malibu zu nahe kam. „Lasst mich endlich in Frieden!“, schrie sie. „Ich ertrage das nicht mehr!“ Gemeint war die ständige Belagerung. Denn seit Sien­nas Affäre mit dem verheirateten Schauspieler Balthazar Getty, 33, aufflog, ist sie ein gefundenes Fressen für die Paparazzi – sowohl in New York, wo sie zunächst bei ihrem Vater Unterschlupf suchte, als auch in Los Angeles, wohin Sienna anschließend eilte, um wieder in der Nähe ihres Liebsten zu sein.

„Wie fühlt man sich als Ehezerstörerin?“, fragte ein Reporter und brachte Sienna damit zum Ausrasten. „Kümmert euch um euren eigenen Mist“, kreischte die 26-Jährige. „Ich brauche doch nur Benzin, verdammt noch mal!“ Der Schikane nicht genug, nahmen die Fotografen die Verfolgung auf, als Sienna mit ihrem schwarzen SUV die Tankstelle verlassen wollte. Sie hetzten die Schauspielerin durch die Straßen, kesselten sie ein, ihre Tele­objek­tive zum Abschuss bereit. Sienna geriet in Panik, lenkte den Lexus direkt zur nächsten Polizeistation, um Anzeige zu erstatten. Vergeblich, weil (noch!) niemand zu Schaden kam. Den Beamten leuchtete aber ein, wie brenzlig die Lage war. Und begleiteten Sienna mit einer Eskorte zu ihrem Hotel.

„Die Situation eskaliert“, sagt ein Insider. „Sien­na ist ein nervliches Wrack.“ Kein Wunder, muss sie in der Beziehung mit Balthazar doch am allermeisten einstecken. Während er relativ unbehelligt seinem Liebes- und Berufsleben nachgeht (der Milliarden-Erbe steht gerade für die Horror-Komödie „Feast 2: Sloppy Seconds“ vor der Kamera),­ wird Sienna von US-Medien als „Flittchen“ gebrandmarkt und aufs Karriere-Abstellgleis gescho­ben. Zwei Filmstarts („G. I. Joe: Rise of Cobra“ und „Hippie Hippie Shake“) verzögern sich auf unbestimmte Zeit, weil Produzen­ten sich von der Flut an Nega­tiv-Schlagzeilen abschrecken lie­ßen. Siennas Freunde machen sich große Sorgen, dass die an Rufmord grenzende Berichterstattung einen Schatten auf ihre Seele wirft.

Aus Verzweiflung hat sie ihren Lover jetzt um Hilfe angefleht: Balthazar soll in der Branche ein gutes Wort für sie einlegen. „Er soll endlich zugeben, dass seine Ehe mit Rosetta Millington schon am Ende war, bevor Sienna auf der Bildfläche erschien“, verlangt ein Bekannter der Schauspielerin. Dementsprechend lautet Siennas Forderung: „Die Öffentlichkeit muss erfahren, dass ich nicht der Trennungsgrund bin!“ Sie hofft, dass diese Erklärung ihr Image wieder reinwaschen könnte.

Doch Balthazar hat gerade andere Sorgen: Seinen vier Kindern setzt die Situation so zu, dass sie sich von ihm abwenden. Ein Insider bekräftigt: „Die Kleinen leiden besonders unter der Trennung ihrer Eltern.“ Tragisch: „Sie glauben, dass ihr Vater verschwunden ist, weil er sie nicht mehr lieb hat.“ Balthazar ist entsetzt. Und versucht nun, ihre Zuneigung zurückzugewinnen – oder besser: mit Geschenken zu erkaufen. Sicher nicht der richtige Weg.

Maren Gäbel