Jay-Z und Beyoncé - Sozial zu wenig engagiert?

Harte Kritik von Harry Belafonte

Zoff zwischen Beyonce, Jay Z und Ärger zwischen Beyoncé, 30, Jay Z, 42, und Harry Balafonte, 85,: Die Musik-Legende hat dem Glamour-Pärchen nämlich vorgeworfen, sich nicht genügend für Minderheiten zu engagieren. 

Auf der diesjährigen "Forbes"-Liste landen die beiden Show-Größen mit einem Jahreseinkommen von 78 Millionen Dollar (ca. 63. Mio Euro) ganz oben auf der Liste der bestverdienenden Paare. Harry Belafonte, der in den 50er Jahren  mit dem „Banana Boat"-Song berühmt wurde, kritisierte nun in einem Interview, die beiden würden sich trotz ihrer Berühmtheit zu wenig für den guten Zweck einsetzen:

„Einer der größten Missstände unserer Zeit ist, dass es berühmte, mächtige Stars gibt, die der sozialen Verantwortung ihren Rücken kehren. Das gilt zum Beispiel für Jay-Z und Beyoncé“, sagt die Musik-Legende gegenüber „The Hollywood Reporter“.

Eine Behauptung, die die zwei Superstars nicht einfach auf sich sitzen ließen. Schnell reagierten sich auf die Anschuldigungen, indem sie eine Liste mit allen sozialen Projekten veröffentlichten, die sie unterstützen.

Und diese ist alles andere als kurz.So setzte sich Beyoncé beispielsweise für die Gründung einer Stiftung in Houston ein, entrichtete eine 100 000-Dollar-Spendefür die Opfer von Hurrikan "Ike" und auch ihr Gatte vergibt mit seiner „Shawn Carter Foundation“ Stipendien, die begabten Jugendlichen aus armen Verhältnissen ermöglichen sollen, ihre Träume zu verwirklichen.

Belafontes Kritik scheint alo unbegründet. Vielmehr scheint es Beyoncé und Jay-Z ein gutes beispiel dafür zu sein, dass man sich auch abseits des Medienrummels für die Gute Sache einsetzen kann. 

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