Shia LaBeouf schwört Hollywood ab

Er will seiner Kreativität freien Lauf lassen

Traurig aber wahr: Schauspieler Shia LaBeouf, 26, will von Hollywood nichts mehr wissen. Bekannt wurde er durch Blockbuster wie "Transformers" und "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" - jetzt hat er keine Lust mehr auf die amerikanische Filmstadt.

In einem Interview mit "The Hollywood Reporter" erklärt LaBeouf: "Ich habe damit abgeschlossen. In diesem Studiosystem ist kein Platz für Visionäre. Da kann man buchstäblich nicht existieren."

Die Hollywood Filmstudios machen einen Schauspieler das Leben zu Hölle, findet der Kalifornier. Die unabhängigen Studios hingegen lassen der Kreativität freien Lauf, sie geben einen Geld und Vertrauen.

In seinen neusten Projekt arbeitet der Frauenschwarm mit Skandal-Regisseur Lars von Trier zusammen und steht für das Erotikdrama "Nymphomaniac" vor der Kamera.

Der dänische Filmemacher will davon eine Softcore- und eine Hardcore-Version veröffentlichen. Aber wieso lässt sich der "Transformers"-Star auf diese Zusammenarbeit ein? Da antwortet Shia: "Weil er gefährlich ist. Er macht mir Angst. Und ab jetzt arbeite ich nur noch, wenn ich von Furcht erfüllt bin."

Hoffentlich bleibt bei so viel Furcht dann noch Platz für sein großes Talent - das Schauspielern.