Edgar Selge schießt Kollegen bei Dreharbeiten an

Die Fake-Pistole war geladen

Der Schaupieler Edgar Selge, 64, bekannt aus "Polizeiruf 110", hat seinen Kollegen Max Schmidt, 43, aus Versehen angeschossen. Und das passierte auch noch bei Dreharbeiten für eine Krimiserie.

Das Geschrei war groß, als Max auf einmal eine blutige Wunde am Bein zeigte. Das gesamte Film-Team hatte damit natürlich nicht gerechnet.

Max und Edgar drehen zurzeit für die Krimiserie "Hattinger" am Chiemsee und hatten bis jetzt eigentlich jede Menge Spaß am Set. Doch dann dieser Horror-Unfall!

In einer Szene musste Edgar nämlich auf seinen Kollegen Max schießen - aus einer Gaspistole, die eigentlich ungefährlich ist.

Doch plötzlich löste sich ein echter Schuss. Heute steht fest: In der Pistole war eine Platz-Patrone, die aus solch kurzer Entfernung schlimme Verletzungen verursachen kann.

Selge sagt zu dem Vorfall: "Nach der ausführlichen Besprechung mussten wir davon ausgehen, dass die Schreckschusspistole im Augenblick des Schusses auf Max Schmidt nicht geladen war. Es tut mir unendlich leid für Max Schmidt."

Max kam sofort mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus, konnte kurz darauf aber wieder entlassen werden.

Trotzdem ist unklar, wie die Patrone in die Pistole kam. Die Crew hat damit angeblich nichts zu tun. Nun ermittelt die Polizei am Tatort - einem echten Krimiserie-Tatort.