Helen Mirren: Koks und Vergewaltigung

Beichte der Oscar-Gewinnerin

Helen Mirren gesteht, dass sie in den achtziger Jahren auf Partys Koks geschnupft hat und bereits zweimal Opfer einer Vergewaltigung wurde. Die schlimmen Verbrechen brachte Mirren allerdings nie zur Anzeige.

Oscar-Preisträgerin Helen Mirren packt in einem Interview mit der Zeitschrit "GQ" so richtig aus, so erklärt sie: "Ich liebte Kokain. Ich habe aber nie viel genommen, nur auf Partys". Erst als der nationalsozialistische Kriegsverbrecher Klaus Barbie 1983 in Bolivien festgenommen wurde, hörte Mirren mit den Drogen auf.

Sie las, dass Barbie von seinen Einkünften als "Koksbaron" lebte und zog Bilanz: "Als ich davon in Zeitungen gelesen habe, wurde mir alles klar. Ich habe verstanden, dass es über die Tatsache, etwas Kokain auf einer Party zu schnupfen, eine direkte Verbindung zu diesem verdammt schrecklichen Typen in Südamerika gab".

Weiter gab Mirren preis, dass sie in jungen Jahren zweimal Opfer einer Vergewaltigung wurde. Mirren macht hierfür ihre damalige Erziehung verantwortlich, die ihr es verbot, das Wort Nein zu sagen: "Ich war höflich und hatte nicht den Mut, es Männern zu sagen, die ein Nein nicht akzeptieren würden".