Sie behandeln sich wie Luft

Jennifer und Brad

Jennifer Aniston und Brad Pitt behandeln sich wie Luft. Fünf Jahre galten sie als Hollywoods Traumpaar. Beim Toronto Filmfestival erschienen beide - und hatten sich nichts mehr zu sagen. Zu groß sind Schmerz und Scham.

Dieses Jahr war beim Filmfestival im kanadischen Toronto alles anders. Ein Drama fernab der Kinoleinwand sorgte für den meisten Gesprächsstoff. Zum ersten Mal seit ihrer Scheidung 2005 waren Brad Pitt, 44, und Jennifer Aniston, 39, auf derselben Veranstaltung. Er stellte seinen neuen Film „Burn After Reading“ vor und sie die Komödie „Management“. Und alle Welt fragte sich: Wie werden die beiden aufeinander reagieren? Gibt es ein gemeinsames Foto, vielleicht sogar versöhnliche Worte? Es ist immerhin viel passiert. Brad hat sechs Kinder – drei leibliche und drei adoptierte – mit Angelina Jolie, 33.

Doch Brad und Jennifer taten alles dafür, sich in Toronto aus dem Weg zu gehen. Jemand aus Jennifers Crew verriet: „Wir haben Brads Termine durchgesehen, um ein Treffen zu vermeiden. Mit ihm fotografiert zu werden, wäre beschämend für Jennifer.“ Die Schauspielerin soll nie verkraftet haben, dass Brad mit einer anderen Frau eine Familie gründete – zudem hat sie die Trennung von Kurzzeit-Lover John Mayer, 30,  sehr mitgenommen (OK! berichtete). Wer Jennifer genau beobachtete, merkte sofort, dass sie nicht war wie sonst. Sie lachte überschwänglich, fast künstlich, so als wolle sie allen zeigen: Redet nur, mir gehts gut. Und Brad wirkte nervös und angespannt. Auch er betonte immer wieder, wie glücklich er sei. Aber seine Körpersprache verriet: Hoffentlich ist das hier bald vorbei.

Julia-Catharina Ulbrich