Amy glaubt an Buddha

Kann der Glaube ihr helfen?

Amy Winehouse glaubt jetzt an Buddha: Drogen, Erschöpfung, Ausraster - die Skandale reißen nicht ab. Darum sucht die Sängerin nun spirituellen Beistand. Im Buddhismus hofft Amy nun die Erleuchtung zu finden.

Sie braucht dringend ­Hilfe. Erst im Juli wurde Amy Winehouse wieder ins Londoner University College Hospital eingeliefert. Wegen Medikamentenmissbrauch – das behauptet zumindest ihr Vater Mitch, 54. Jetzt verriet ein Insider, dass der wahre Grund eine Überdosis Drogen war. „Sie hat in kürzester Zeit so viel Haschisch konsumiert, dass sie schlimme Krämpfe bekam“, erzählt er. Aber nicht nur gesundheitlich geht es mit der Sängerin weiter bergab.

In letzter Minute hatte sie am 30. August einen Auftritt in Paris abgesagt. Nun droht der Veranstalter des „Rock en Seine“-Festivals mit einer Klage auf Entschädigung in Millionenhöhe. Doch egal, ob die Drohung wahrgemacht wird oder nicht, in Amys Leben muss sich etwas ändern. Das hat auch die 24-Jährige endlich gemerkt. Amy spricht schon länger von einem erneuten Entzug, doch zunächst soll ihr die buddhistische Glaubenslehre helfen, das innere Chaos zu ordnen.

„Einer ihrer Musiker hat Amy auf die Idee gebracht. Sie singt zehn Minuten am Morgen und vor dem Schlafengehen buddhistische Lieder“, verrät ein enger Vertrauter der Britin. „Die Gesänge geben Amy positive Energie, damit sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt.“ Inspirieren ließ sich Amy auch von Tina Turner. In einem Interview gestand die 68-Jährige nämlich, sie sei davon überzeugt, dass buddhistische Mantras die Lebensqualität verbessern – und so sang sie los. „Amy hat den Clip auf Youtube.com gesehen und war begeistert“, so der Freund. Erleuchtung aus dem Internet – hoffentlich hilft’s. Schließlich will sie bis Dezember ein neues Album produziert haben.

Anna-Julia Meyer