Markus Lanz gelingt Übernahme von 'Wetten, dass...?'

Start mit Traumquoten

Markus Lanz ,43, ist die Übernahme von "Wetten, dass...?" erfolgreich gelungen. Anfangs noch sichtlich nervös, lockerte der Moderator im laufe der Sendung zunehmend auf und bot mit interessanten Gästen Unterhaltung für die ganze Familie.

Im ersten Moment vermisste man Thomas Gottschalk noch: Statt einem blond gelockten bekannten Gesicht in bizarrer Kleidung stand ein Mann im eleganten Dreiteiler da.

Anders als früher, bekam man die meisten Gäste gleich zu sehen. Auf die fahrende Couch gesellten sich Modeschöpfer Karl Lagerfeld, das holländische Fußball-Traumpaar Sylvie und Raffael van der Vaart, Comedian Bülent Ceylan, Campino von den Toten Hosen, Politikerin Hannelore Kraft und Schauspieler Wotan Wilke Möhring.

Als Michelle Hunziker-Ersatz fungierte die über weite Strecken der Sendung anstrengende Cindy aus Marzahn. In schrillen Glitzerkleidern assistierte sie bei den Wetteinsätzen, die meisten Lacher des Abends gingen jedoch wie gewohnt an Lagerfeld.

Während in der Vergangenheit noch nicht einmal Gottschalk die Wetten auswendig konnte, erklären sie nun die Gäste sie vorab. Die wohl einprägsamste Wette lieferte Monika Thaler. Mit verbundenen Augen untersuchte sie verschiedene Haarknäuel und versuchte anhand der erfühlten Beschaffenheit, den zugehörigen Hund zu erkennen. Sie musste sich später mit dem vorletzten Platz begnügen, während der Seilspringer der Van der Vaarts sich fortan Wettkönig nennen darf.

Für internationalen Glanz sorgte Popstar Jennifer Lopez. Gemeinsam mit ihrem Lover Casper Smart lieferte sie einen sexy Auftritt und saß später auch auf der Couch. Ein weiteres musikalisches Highlight war Pandamasken-Rapper Cro, der ein Shirt mit der Aufschrift "Was reimt sich auf Lanz?" mitbrachte. Markus bewies Humor, als er ihn darauf ansprach und, selbst mit einer Maske ausgestattet, anbot, doch im Livefernsehen mal die Masken zu tauschen.

"Das Supertalent" verlor in direkter Konkurrenz zu "Wetten, dass...?. Die Quoten sackten mächtig ab und Dieter Bohlen & Co. mussten sich mit 4, 57 Millionen Zuschauern zufrieden geben.